ChatGPT Ads: So funktioniert Werbung in ChatGPT
Seit dem 24. August sind ChatGPT Ads auch in Deutschland verfügbar. Aber wie erstellt man eine Anzeige in ChatGPT? Wir gehen die Einrichtung im OpenAI Ads Manager Beta Schritt für Schritt durch.

Inhaltsverzeichnis
- ChatGPT Ads einrichten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Kampagnenziel in ChatGPT Ads wählen: Reichweite, Klicks oder Conversions?
- Budget und Laufzeit festlegen
- Standort & Plattformen auswählen: Wo soll deine Werbung in ChatGPT erscheinen?
- Custom Audiences nutzen: Wen möchten Sie bei ChatGPT Ads gezielt ein- oder ausschließen?
- Anzeigengruppe festlegen
- Gebot festlegen
- Context Hints definieren: In welchen Situationen soll deine Anzeige relevant sein?
- Die Anzeige in ChatGPT Ads erstellen
- Und was ist mit dem Tracking in ChatGPT Ads?
- Was unterscheidet ChatGPT Ads von klassischen Search Ads?
- Fazit zu ChatGPT Ads: Bekannte Kampagnenlogik in einem neuen Umfeld
Wie bereits hier berichtet, sind ChatGPT Ads nun auch in Deutschland verfügbar. Unternehmen können Anzeigen erstellen, die innerhalb von ChatGPT als gesponserte Inhalte erscheinen. Dabei sind Werbung und die Antworten von ChatGPT klar voneinander getrennt: Werbetreibende bezahlen für die Ausspielung einer gekennzeichneten Anzeige und nicht dafür, in den Antworten von ChatGPT empfohlen zu werden.
Für Online-Marketer ist vor allem interessant, wie sich die Kampagnenerstellung von bekannten Plattformen wie Google Ads oder Meta Ads unterscheidet. Viele Elemente kommen einem zunächst vertraut vor: Kampagnen, Budgets, Gebote, Anzeigengruppen, Creatives und Conversion-Tracking. An einer entscheidenden Stelle verfolgt OpenAI jedoch einen anderen Ansatz.
Statt ausschließlich mit klassischen Keywords zu arbeiten, können Werbetreibende über sogenannte Context Hints beschreiben, in welchen Situationen ihr Angebot relevant ist. Aus einem Keyword wie „Sneaker Büro“ wird damit beispielsweise der konkretere Kontext „Schlichte Sneaker für Menschen, die bequeme Schuhe für Büro und Arbeitsalltag suchen“.
In dieser Anleitung gehen wir den OpenAI Ads Manager Beta Schritt für Schritt durch. Als durchgängiges Szenario dient der fiktive Onlineshop SneakerStep, der Sneaker in Deutschland verkauft. Anhand dieses Beispiels zeigen wir konkret, welche Einstellungen zur Verfügung stehen, welche Auswahl getroffen wird und was sich hinter den einzelnen Optionen verbirgt.
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ChatGPT Ads einrichten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Wie erstellt man eine Anzeige in ChatGPT? Wir gehen die Einrichtung im OpenAI Ads Manager Beta Schritt für Schritt durch.
Als durchgängiges Szenario verwenden wir das fiktive Fotostudio Portriva
1. Kampagne erstellen
Nach dem Login in den OpenAI Ads Manager Beta beginnt die Kampagnenerstellung über: Erstellen → Kampagne erstellen
Alternativ bietet OpenAI einen Bulk Upload an. Dabei können größere Kampagnenstrukturen über eine entsprechende Vorlage hochgeladen werden.
Für unsere einzelne SneakerStep-Kampagne verwenden wir die geführte Kampagnenerstellung.
Unsere Eingabe:
- Kampagnenname: Potriva | Bewerbungsfotos | DE
- Kampagnentyp Standard (hier gibt es auch Produktfeeds, welches für Onlineshops relevant wäre)

Kampagnenziel in ChatGPT Ads wählen: Reichweite, Klicks oder Conversions?
Für das Kampagnenziel stehen aktuell drei Varianten zur Verfügung:
CPM (Reichweite)
CPM steht für Cost per Mille. Die Kampagne wird auf eine möglichst hohe Sichtbarkeit beziehungsweise Reichweite ausgerichtet.
Abgerechnet wird pro 1.000 Impressionen.CPC (Klicks)
CPC steht für Cost per Click. Die Auslieferung wird auf Nutzer optimiert, bei denen ein Klick auf die Anzeige wahrscheinlicher ist.
Abgerechnet wird pro gültigem Klick.oCPC (Conversions)
oCPC steht für Conversion-optimized Cost per Click.
Die Kampagne wird auf ein ausgewähltes Conversion-Ereignis nach dem Anzeigenklick optimiert. Das kann beispielsweise ein Kauf, eine Registrierung oder ein Lead sein.
Auch bei oCPC erfolgt die Abrechnung pro gültigem Klick und nicht pro Conversion.
Voraussetzung ist, dass zuvor Conversion-Tracking über das JavaScript Pixel und/oder die Conversions API eingerichtet wurde und ein unterstütztes Standard-Conversion-Event vorhanden ist.
Für Portriva möchten wir nicht nur Besucher auf die Website bringen. Unser eigentliches Ziel ist eine Terminbuchung.
Wir wählen deshalb: Objective: Conversions (oCPC)
Das ausgewählte Kampagnenziel sollte vor dem Anlegen sorgfältig geprüft werden: Das Objective lässt sich nach Erstellung der Kampagne nicht mehr ändern. Bei oCPC gilt dies auch für das ausgewählte Conversion Event.
Sollte man die Textanpassung in ChatGPT Ads aktivieren?
Die KI erstellt automatisch personalisierte und übersetzte Versionen der Anzeigentitel und -beschreibungen, die ohne individuelle Prüfung oder Freigabe angezeigt werden können.
Der größte Nachteil im aktuellen Beta-Stadium ist, dass OpenAI keinerlei Auswertung darüber bereitstellt, welche Textvarianten oder Übersetzungen generiert und ausgespielt wurden. Sie sehen im Dashboard lediglich die Gesamtperformance, können aber nicht nachvollziehen, was die KI aus Ihren Texten gemacht hat.
Deshalb empfehlen wir hier eine Deaktivierung der Funktion.
Wichtig: Das Kampagnenziel lässt sich nach Erstellung der Kampagne nicht mehr ändern. Auch das für eine oCPC-Kampagne ausgewählte Conversion-Ereignis kann anschließend nicht gewechselt werden. Dafür muss eine neue Kampagne angelegt werden.
Budget und Laufzeit festlegen
Im nächsten Schritt bestimmen wir, wie viel Budget für die Kampagne zur Verfügung steht und in welchem Zeitraum sie laufen soll.
Beim Budget stehen zwei Varianten zur Auswahl:
- Daily budget
Legt fest, welches Budget pro Tag für die Kampagne zur Verfügung steht. - Campaign-total budget
Legt ein Gesamtbudget für die komplette Laufzeit der Kampagne fest.
Für unsere Portriva-Kampagne wählen wir:
Daily budget: 50 €
Das Mindest-Tagesbudget für Kampagnen mit Abrechnung in Euro liegt aktuell bei 15 Euro.
Anschließend legen wir über Start date und End date die Laufzeit der Kampagne fest. Ein Enddatum ist hier optional.
Bei einem Campaign-total budget ist zu beachten, dass der eingetragene Betrag die Ausgabengrenze für die gesamte Laufzeit darstellt. Das Budget wird dabei nicht zwangsläufig gleichmäßig auf die einzelnen Kampagnentage verteilt.
Standort & Plattformen auswählen: Wo soll deine Werbung in ChatGPT erscheinen?
Die geografische Ausrichtung wird auf Kampagnenebene festgelegt.
Portriva möchte seine Anzeigen innerhalb Deutschlands ausspielen.
Wir wählen deshalb: Germany
Die konkret verfügbaren geografischen Ebenen werden im Location Picker des Ads Managers angezeigt und können sich je nach Markt unterscheiden.
Plattformen auswählen
Zusätzlich können wir bestimmen, auf welchen ChatGPT-Plattformen unsere Kampagne ausgespielt werden soll.
Hier gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten, die sich an Betriebssystemen und Endgeräten orientieren.

Custom Audiences nutzen: Wen möchten Sie bei ChatGPT Ads gezielt ein- oder ausschließen?
Auf Kampagnenebene können wir zusätzlich Custom Audiences einbeziehen oder ausschließen. Dabei handelt es sich um eigene Zielgruppen des Werbetreibenden, die vorab im Ads Manager angelegt beziehungsweise hochgeladen wurden.
Custom Audiences basieren auf gehashten E-Mail-Adressen. OpenAI gleicht diese mit passenden ChatGPT-Konten ab. Die hochgeladenen Daten werden dabei nicht verwendet, um die Antworten von ChatGPT zu beeinflussen.
Bei der Kampagnenerstellung gibt es zwei Möglichkeiten:
- Include Custom Audiences
Die ausgewählte Custom Audience wird in die Ausrichtung der Kampagne einbezogen. Das kann genutzt werden, wenn sich die Kampagne gezielt an eine bereits bekannte Zielgruppe richten soll. - Exclude Custom Audiences
Die ausgewählte Custom Audience wird von der Kampagne ausgeschlossen. So lassen sich etwa bestehende Kunden aus einer Neukundenkampagne ausschließen.
Für unser fiktives Fotostudio Portriva möchten wir neue Interessenten für Bewerbungsfotos erreichen. Eine eigene Kundenliste benötigen wir für diese Anleitung nicht. Deshalb wählen wir keine Custom Audience aus.
Wichtig: Custom Audiences sind etwas anderes als die Context Hints, die wir im nächsten Schritt verwenden. Custom Audiences basieren auf einer vorhandenen Liste von Kontakten. Context Hints beschreiben dagegen Themen, Bedürfnisse und Situationen, in denen eine Anzeige relevant sein kann.
Anzeigengruppe festlegen
Unterhalb der Kampagne legen wir nun unsere Anzeigengruppe an.
Unsere Anzeigengruppe erhält den Namen: Professionelle Bewerbungsfotos
Damit konzentrieren wir die Anzeigengruppe auf eine klar definierte Bedarfssituation.
Gebot festlegen
Das Gebot wird auf Ebene der Anzeigengruppe festgelegt.
Welche Gebotslogik verwendet wird, hängt vom zuvor ausgewählten Kampagnenziel ab.
- Bei CPM (Reichweite) steht das maximale Gebot für 1.000 Impressionen im Mittelpunkt.
- Bei CPC (Klicks) wird ein maximales CPC-Gebot festgelegt.
- Bei Conversions geht es um die Maximierung von Ergebnissen oder ein manuelles Höchstgebot.
Hier sehen wir auch gleich die Rückmeldung von ChatGPT Ads, ob das Gebot als zu niedrig beurteilt wird.

Context Hints definieren: In welchen Situationen soll deine Anzeige relevant sein?
Context Hints liefern Informationen darüber, was ein Angebot bietet, wem es hilft beziehungsweise in welchen Situationen es relevant sein kann.
Hier zeigt sich der Unterschied von ChatGPT Ads zur klassischen Keyword-Logik besonders deutlich.
- Bei einer Suchmaschinenkampagne würden rund um unser Angebot Suchbegriffe wie „Bewerbungsfotos“ oder „professionelles Bewerbungsfoto“ eine wichtige Rolle spielen.
- In ChatGPT können Menschen ihr eigentliches Anliegen wesentlich ausführlicher formulieren.
Für unsere Anzeigengruppe hinterlegen wir deshalb konkrete Context Hints:
- Menschen, die professionelle Fotos für eine Bewerbung benötigen
- Berufstätige, die ein professionelles Porträt für LinkedIn oder ihren Lebenslauf benötigen
- Bewerber, die sich auf eine neue Stelle bewerben und ihren Lebenslauf mit einem professionellen Bewerbungsfoto aktualisieren möchten
- Menschen, die ihre Bewerbungsunterlagen professionell gestalten und dafür ein aktuelles Porträt benötigen
Context Hints sind keine Keywords
Diese Unterscheidung ist wichtig.
Context Hints funktionieren nicht wie klassische Exact-Match-Keywords. Sie stellen auch keine Garantie dafür dar, dass eine Anzeige bei einer bestimmten Frage oder Formulierung erscheint. Stattdessen liefern sie zusätzliche Informationen darüber, in welchem Gesprächskontext das Angebot relevant sein kann.
Für Portriva buchen wir also nicht einfach das Keyword: „Bewerbungsfoto“
Wir beschreiben die dahinterstehende Bedarfssituation:
„Bewerber, die sich auf eine neue Stelle bewerben und ihren Lebenslauf mit einem professionellen Bewerbungsfoto aktualisieren möchten.“
Damit verschiebt sich die Perspektive vom einzelnen Suchbegriff hin zur Intention des Nutzers.

Die Anzeige in ChatGPT Ads erstellen

Nun erstellen wir die eigentliche Anzeige.
Eine ChatGPT Ad setzt sich aus den in der Oberfläche vorgesehenen Elementen zusammen:
- Brand name
- Logo
- Title
- Copy
- Landing page
- Image
Viele Inhalte zieht sich ChatGPT Ads direkt von der Ziel-URL, die als erstes anzugeben ist.
Wir müssen lediglich ergänzen:
- Ziel-URL
- Abfrageparameter der Landingpage
- Titel mit 50 Zeichen
Beispiel: Professionelle Bewerbungsfotos - Beschreibung mit 100 Zeichen
Beispiel: Authentische Bewerbungsfotos für Lebenslauf und LinkedIn. Professionell fotografiert und individuell auf deinen Auftritt abgestimmt. - Anzeigenbilder: Hier wird ein quadratisches Format empfohlen
Landingpage festlegen
Die Landingpage sollte unmittelbar zur Botschaft der Anzeige passen.
Unsere Anzeige verspricht: Professionelle Bewerbungsfotos
Deshalb führen wir den Nutzer nicht auf die allgemeine Startseite von Portriva, sondern direkt auf die Landingpage, bei der es um Bewerbungsfotos geht.
Dort findet der Nutzer Informationen über das Shooting und kann einen Termin buchen.
Damit entsteht eine durchgängige Verbindung: Gesprächskontext → Anzeige → Landingpage → Terminbuchung
Die Intention, die über die Context Hints beschrieben wurde, wird also sowohl in der Anzeige als auch auf der Zielseite fortgeführt.
Und was ist mit dem Tracking in ChatGPT Ads?
Conversion-Tracking einrichten
OpenAI stellt dafür zwei technische Möglichkeiten zur Verfügung:
- JavaScript Pixel
- Conversions API
Beide können auch gemeinsam eingesetzt werden.
In unserem fiktiven Beispiel würden wir erfassen, wenn ein Nutzer die Terminbuchung erfolgreich abgeschlossen hat.
Das entsprechende unterstützte Standard-Conversion-Event wird deshalb so implementiert, dass es nach erfolgreicher Buchung ausgelöst wird.
UTM-Parameter ergänzen
Zusätzlich zur Conversion-Messung sollten wir den Traffic in unserem eigenen Analytics-System eindeutig kennzeichnen.
Dafür können UTM-Parameter an die Landingpage-URL angehängt werden.
Für Portriva verwenden wir:
- utm_source=chatgpt
- utm_medium=paid
- utm_campaign=bewerbungsfotos
So können wir später im Analytics-System nachvollziehen, welche Website-Besuche über die Kampagne entstanden sind.
Was unterscheidet ChatGPT Ads von klassischen Search Ads?
Viele Mechanismen sind aus dem Search Advertising bekannt. Der wesentliche Unterschied liegt jedoch darin, wie der Kontext für die Ausspielung einer Anzeige entsteht:
| Aspekt | ChatGPT Ads | Klassische Search Ads |
|---|---|---|
| Umfeld | Anzeige innerhalb einer ChatGPT-Unterhaltung | Anzeige auf der Suchergebnisseite |
| Ausrichtung | Context Hints beschreiben relevante Themen, Bedürfnisse und Situationen | Keywords und Keyword-Optionen bilden eine zentrale Grundlage |
| Nutzerintention | Kann sich aus dem Kontext einer Unterhaltung ergeben | Wird vor allem aus der konkreten Suchanfrage abgeleitet |
| Anzeigenformat | Anzeige mit Titel, Beschreibung und Bild | Vorwiegend textbasierte Suchanzeige |
| Zielgruppen | Custom Audiences können ein- oder ausgeschlossen werden | Umfangreiche Zielgruppen- und Remarketing-Optionen |
| Besonderheit | Fokus auf Gesprächskontext und Bedarfssituation | Fokus auf Suchbegriff und Suchintention |
Nach der Einrichtung wird der Unterschied zu klassischer Suchmaschinenwerbung deutlicher.
In einer Suchmaschine könnte jemand eingeben: „Bewerbungsfoto Fotograf“
Eine Unterhaltung mit ChatGPT kann dagegen ganz anders beginnen: „Ich bewerbe mich nach acht Jahren zum ersten Mal wieder und überarbeite gerade meinen Lebenslauf. Sollte ich heute noch ein Bewerbungsfoto verwenden und worauf sollte ich dabei achten?“
Die Person hat zunächst gar nicht ausdrücklich nach einem Fotostudio gesucht. Aus dem Gespräch ergibt sich jedoch ein Kontext, in dem ein professionelles Bewerbungsfoto relevant werden kann.
Genau hier setzen die Context Hints an.
Für Werbetreibende lautet die zentrale Frage deshalb nicht mehr ausschließlich: Welche Suchbegriffe verwendet meine Zielgruppe?
Hinzu kommt: In welchen Situationen und Gesprächskontexten wird unser Angebot relevant?
Das zugrunde liegende Angebot kann dasselbe sein. Der Kontext, aus dem der Bedarf entsteht, unterscheidet sich jedoch.
Genau diese Situationen können bei der Planung von ChatGPT Ads eine wichtige Rolle spielen.
Fazit zu ChatGPT Ads: Bekannte Kampagnenlogik in einem neuen Umfeld
Viele Bestandteile des OpenAI Ads Managers dürften Online-Marketing-Verantwortlichen bekannt vorkommen: Kampagnen, Budgets, Gebote, Anzeigengruppen, Creatives, Landingpages und Conversion-Tracking.
Der wesentliche Unterschied liegt im Umfeld, in dem die Werbung erscheint.
Nutzer interagieren mit ChatGPT nicht nur über kurze Suchbegriffe. Sie können ihre Situation, ihre Fragen und ihre Anforderungen in natürlicher Sprache beschreiben.
Context Hints ermöglichen Werbetreibenden, bei der Kampagnenplanung genau diese Situationen mitzudenken.
Statt nur zu fragen: „Welche Keywords sind für unser Angebot relevant?“
kommt eine weitere Frage hinzu: „In welchem Gesprächskontext wird unser Angebot relevant?“
Für unser fiktives Fotostudio bedeutet das: Nicht nur die Suche nach „Bewerbungsfotos“ ist interessant. Relevant ist der gesamte Kontext rund um Bewerbung, Lebenslauf und den professionellen Auftritt, in dem der Bedarf für ein professionelles Foto entstehen kann.
Damit verlagert sich die Kampagnenplanung ein Stück weit vom einzelnen Suchbegriff hin zur konkreten Bedarfssituation des Nutzers.
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