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Spotify entlang der Customer Journey: Wie die Plattform Marken über den gesamten Funnel hinweg unterstützt

Spotify AdsLesedauer: ca. 6 Minuten

Vom ersten Ohrwurm bis zum Kauf: So nutzen Sie Spotify entlang der gesamten Customer Journey für messbare Marketing-Erfolge. Jetzt lesen!

Costumer Journey Verdeutlichung von Spotify Kunden

Spotify wird im Marketing häufig auf Audio Ads reduziert. Tatsächlich hat sich die Plattform jedoch zu einem kanalübergreifenden Werbeökosystem entwickelt, das Werbetreibenden zahlreiche Möglichkeiten bietet, Zielgruppen entlang der gesamten Customer Journey anzusprechen. Von der ersten Markenwahrnehmung bis zur Kundenbindung können unterschiedliche Werbeformate und Targeting-Optionen dazu beitragen, Marketingziele in verschiedenen Funnel-Stufen zu unterstützen. 

Dabei sollte Spotify nicht als isolierter Performance-Kanal betrachtet werden. Seine Stärke liegt vielmehr in der Kombination aus hoher Reichweite, aufmerksamkeitsstarken Werbeumfeldern, präzisen Zielgruppenoptionen und emotionaler Markenkommunikation. Insbesondere in einer Zeit, in der klassische Display-Werbung zunehmend ignoriert wird und die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer sinkt, bietet Audio einen direkten Zugang zu Konsumenten in alltäglichen Nutzungssituationen. 

Die Rolle von Spotify im Marketing Funnel

Die Customer Journey wird typischerweise in vier zentrale Phasen unterteilt: 

  • Awareness 

  • Consideration 

  • Conversion 

  • Retention / Loyalty 

Während einzelne Kanäle häufig nur in bestimmten Phasen ihre Stärken ausspielen, kann Spotify mit seinem Werbeportfolio nahezu die gesamte Journey begleiten. 

Dabei variiert die Rolle der Plattform je nach Kampagnenziel, Format und Zielgruppe. 

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Awareness: Reichweite und Markenbekanntheit aufbauen

Die Awareness-Phase bildet den oberen Bereich des Marketing Funnels. Ziel ist es, eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung erstmals sichtbar zu machen und möglichst viele relevante Personen innerhalb der Zielgruppe zu erreichen. 

Gerade in diesem Bereich gehört Spotify zu den stärksten digitalen Kanälen. 

Nutzer verbringen häufig mehrere Stunden pro Woche auf der Plattform und konsumieren Inhalte in Situationen, in denen sie nicht aktiv durch andere digitale Inhalte abgelenkt werden – beispielsweise beim Sport, Pendeln oder Arbeiten. 

Relevante Spotify-Formate für Awareness

Audio Ads 

Audio Ads sind das bekannteste Werbeformat auf Spotify. Sie werden zwischen Musiktiteln ausgespielt und erreichen Nutzer im Free-Tier der Plattform. 

Vorteile: 

  • Hohe Reichweiten 

  • Geringe Werbeüberlastung 

  • Hohe Aufmerksamkeit 

  • Emotionale Ansprache durch Sprache und Musik 

Audio Ads eignen sich insbesondere für: 

Video Takeover 

Video Takeovers erscheinen, wenn Nutzer aktiv mit der Spotify-App interagieren und der Bildschirm sichtbar ist. 

Dadurch profitieren Werbetreibende von: 

  • hoher Sichtbarkeit 

  • aufmerksamkeitsstarken Platzierungen 

  • zusätzlicher visueller Markeninszenierung 

Homepage Takeover 

Die Spotify-Startseite zählt zu den aufmerksamkeitsstärksten Werbeflächen innerhalb der Plattform. 

Homepage Takeovers bieten: 

  • maximale Sichtbarkeit 

  • hohe Reichweiten innerhalb kurzer Zeit 

  • starke Branding-Effekte 

Für nationale Kampagnen oder Produktlaunches gehören sie zu den wirkungsvollsten Premium-Platzierungen. 

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Consideration: Markenpräferenz und Interesse aufbauen

Nach dem ersten Kontakt beginnt die Consideration-Phase. Nutzer kennen die Marke bereits und setzen sich nun intensiver mit ihr auseinander. 

In dieser Phase geht es darum: 

  • Relevanz aufzubauen 

  • Vertrauen zu schaffen 

  • Markenwerte zu vermitteln 

  • die Markenpräferenz zu erhöhen 

Spotify bietet hierfür ideale Voraussetzungen, da Audio besonders gut geeignet ist, emotionale Botschaften zu transportieren. 

Warum Audio in der Consideration-Phase wirkt

Studien zeigen regelmäßig, dass Audio-Inhalte eine hohe Erinnerungsleistung erzeugen können. Anders als bei klassischen Display-Ads konkurriert die Werbebotschaft nicht permanent mit zahlreichen anderen visuellen Reizen. 

Die Aufmerksamkeit liegt auf dem Gehörten. 

Dadurch können Unternehmen: 

  • komplexere Botschaften vermitteln 

  • Storytelling einsetzen 

  • emotionale Markenbilder aufbauen 

Relevante Formate

Podcast Ads 

Podcasts spielen eine immer wichtigere Rolle innerhalb des Spotify-Ökosystems. 

Werbetreibende können ihre Botschaften in einem Umfeld platzieren, das häufig durch: 

  • hohe Glaubwürdigkeit 

  • intensive Nutzung 

  • starke Hörerbindung 

gekennzeichnet ist. 

Insbesondere Host-Read-Ads oder native Podcast-Integrationen eignen sich hervorragend zur Vertrauensbildung. 

Sponsored Sessions 

Bei Sponsored Sessions erhalten Nutzer für eine bestimmte Zeit werbefreies Hören im Austausch gegen die Betrachtung einer Werbebotschaft. 

Dadurch entstehen: 

  • längere Aufmerksamkeitsspannen 

  • hohe Completion Rates 

  • positive Nutzererfahrungen 

Diese Formate eignen sich besonders zur Vertiefung von Markenbotschaften. 

Conversion: Spotify als unterstützender Mid- und Lower-Funnel-Kanal

Spotify wird selten als klassischer Conversion-Kanal wahrgenommen. Im Vergleich zu Suchmaschinen oder Shopping-Plattformen befindet sich die Kaufabsicht der Nutzer meist auf einem niedrigeren Niveau. 

Dennoch kann Spotify einen wichtigen Beitrag im unteren Funnel leisten. 

Der Einfluss von Spotify auf Kaufentscheidungen

Marketing wirkt selten linear. 

Viele Conversions entstehen erst durch das Zusammenspiel verschiedener Touchpoints. 

Ein typischer Ablauf könnte sein: 

  1. Audio Ad auf Spotify 

  2. Besuch der Unternehmenswebsite 

  3. Google-Suche nach der Marke 

  4. Kaufabschluss 

Spotify fungiert dabei als wichtiger vorbereitender Kontaktpunkt. 

Markenbekanntheit und Vertrauen erhöhen nachweislich die Wahrscheinlichkeit späterer Conversions. 

Formate mit Conversion-Fokus

Clickable Companion Ads 

Parallel zu Audio Ads werden klickbare Banner eingeblendet. 

Sie ermöglichen: 

  • direkten Website-Traffic 

  • Landingpage-Besuche 

  • Leadgenerierung 

Call-to-Action Cards 

Diese erscheinen nach der Audio-Werbung und bieten Nutzern eine unmittelbare Handlungsoption. 

Typische Ziele: 

  • Website-Besuche 

  • App-Downloads 

  • Newsletter-Anmeldungen 

Spotify Pixel 

Mit dem Spotify Pixel können Unternehmen: 

  • Website-Besucher messen 

  • Conversions erfassen 

  • Zielgruppen für Retargeting aufbauen 

Dadurch wird Spotify zunehmend in datengetriebene Kampagnen integriert. 

Retention und Loyalty: Kunden langfristig binden

Während viele Marketingmaßnahmen auf Neukundengewinnung ausgerichtet sind, gewinnt die Kundenbindung zunehmend an Bedeutung. 

Bestehende Kunden weisen häufig: 

  • höhere Kaufwahrscheinlichkeiten 

  • höhere Warenkörbe 

  • geringere Akquisitionskosten 

auf. 

Spotify bietet hier interessante Möglichkeiten für eine kontinuierliche Markenpräsenz. 

Warum Spotify für Loyalty-Kampagnen geeignet ist

Spotify begleitet Nutzer über den gesamten Alltag hinweg. 

Anders als viele Plattformen wird Spotify häufig täglich genutzt. 

Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, bestehende Kunden regelmäßig zu erreichen. 

Einsatzmöglichkeiten

Remarketing-Strategien 

Über Custom Audiences können Unternehmen Nutzer ansprechen, die bereits: 

  • die Website besucht haben 

  • mit der Marke interagiert haben 

  • bestehende Kunden sind 

Podcast-Sponsoring 

Langfristige Sponsoring-Partnerschaften fördern: 

  • Wiedererkennung 

  • Vertrauen 

  • Markensympathie 

Always-on-Audio-Kampagnen 

Durch kontinuierliche Präsenz bleibt die Marke im Relevant Set der Zielgruppe verankert. 

Gerade in wettbewerbsintensiven Märkten kann dies einen entscheidenden Vorteil darstellen. 

Die Stärke von Spotify liegt im Zusammenspiel der Formate

Der größte Fehler bei der Bewertung von Spotify besteht darin, die Plattform ausschließlich als Audio-Kanal zu betrachten. 

Spotify vereint heute: 

  • Audio 

  • Video 

  • Display 

  • Podcast Advertising 

  • Interaktive Werbeformate 

  • First-Party-Daten 

  • Audience Targeting 

innerhalb eines Ökosystems. 

Dadurch können Werbetreibende unterschiedliche Kommunikationsziele entlang der Customer Journey adressieren. 

Die Plattform eignet sich nicht nur für Reichweitenkampagnen, sondern kann auch Consideration-Maßnahmen unterstützen, Conversion-Prozesse vorbereiten und bestehende Kundenbeziehungen stärken. 

Fazit: Spotify ist ein Full-Funnel-Kanal

Spotify hat sich von einer Musik-Streaming-Plattform zu einem leistungsfähigen Full-Funnel-Marketingkanal entwickelt. 

Die größten Stärken liegen nach wie vor im Bereich Awareness und Consideration, wo Audio, Video und Podcasts ihre emotionale Wirkung besonders gut entfalten können. Gleichzeitig ermöglichen neue Targeting- und Messmöglichkeiten eine stärkere Einbindung in Conversion- und Loyalty-Strategien. 

Für Unternehmen bedeutet das: Spotify sollte nicht isoliert als Audio-Werbung betrachtet werden, sondern als Bestandteil eines integrierten Marketing-Mix, der Menschen entlang der gesamten Customer Journey begleitet – von der ersten Markenwahrnehmung bis zur langfristigen Kundenbindung.

Über die Autorin

Sophia ist seit 2025 als Content Marketing Managerin bei krick.com tätig. Sie verantwortet den digitalen Wissensbereich und entwickelt Inhalte entlang der Content-Marketing-Strategie – von der Planung bis zur Umsetzung.

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