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Gemini Nano Banana: Das KI-Bildbearbeitungs-Update von Google

KILesedauer: ca. 4 Minuten

Mit Nano Banana von Google wird KI-Bildbearbeitung einfach und präzise – das perfekte Tool für KMU und Marketingabteilungen.

Google Gemini wird benutzt

Die KI-Bildbearbeitung entwickelt sich rasant – und mit Google Nano Banana ist ein Tool entstanden, das kreative Aufgaben deutlich einfacher macht. Angefangen als reines Feature innerhalb der Gemini-App, wurde Nano Banana inzwischen Schritt für Schritt in weitere Google-Dienste integriert. Die Technologie ermöglicht schnelle, intuitive Bearbeitungen und macht professionelle Bildanpassungen für Nutzerinnen und Nutzer zugänglich, die bisher mit klassischen Designprogrammen nur selten gearbeitet haben.

Neu seit Oktober 2025: Integration in den Google AI Mode und Google Lens

Google hat Nano Banana in weitere zentrale Dienste integriert. Neben der Nutzung in der Gemini-App steht die KI-Bildbearbeitung nun direkt im Google AI Mode der Google-Suche sowie in Google Lens zur Verfügung. Damit lassen sich Bilder noch unkomplizierter erstellen und bearbeiten:

  • über den „Create“-Bereich in Google Lens,
  • direkt über die Google App im AI Mode,
  • mit Text- oder Spracheingaben, die einzelne Bildbereiche gezielt verändern.

Durch diese Neuerung wird Nano Banana deutlich zugänglicher und spielt besonders für Marketing, Social Media und Content Creation eine größere Rolle als bisher.

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Was ist Gemini Nano Banana?

Nano Banana ist ein KI-Modell von Google, das speziell für Bildbearbeitung und Bildgenerierung entwickelt wurde. Es kombiniert Funktionen der Generativen KI mit großer Nutzerfreundlichkeit. Typische Anwendungsfälle sind schnelle Anpassungen für Social Media, Produktfotografie, Corporate Design oder Content-Erstellung, die sonst Zeit und Bildbearbeitungskenntnisse erfordern würden.

Die Technologie basiert auf Googles SynthID-Wasserzeichen, das KI-generierte Inhalte unsichtbar markiert und dadurch für Transparenz sorgt. Für Unternehmen bleibt damit nachvollziehbar, welche Bilder künstlich erstellt oder verändert wurden.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

1. Multi-Plattform-Zugriff

Nano Banana ist inzwischen auf mehreren Wegen nutzbar:

  • in der Gemini-App,
  • im Google AI Mode der Google-Suche,
  • in Google Lens über den neuen „Create“-Bereich.

Damit liegt die Bildbearbeitung dort, wo viele Nutzerinnen und Nutzer ohnehin schon unterwegs sind.

2. Create-Modus in Google Lens

Über das Banane-Symbol können Bilder aufgenommen oder hochgeladen werden. Anschließend wird per Text oder Sprache beschrieben, was verändert werden soll – zum Beispiel Hintergrund, Beleuchtung, Farben oder einzelne Objekte.

3. Mehrstufige Bearbeitung (Multi-Turn-Editing)

Bearbeitungen lassen sich Schritt für Schritt verfeinern:

  • Hintergrund austauschen,
  • Farbwelt verändern,
  • Kleidung anpassen,
  • Details korrigieren.

Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, ohne dass das Motiv neu generiert werden muss.

4. Stil-Transfer und Szenen-Mix

Nano Banana kann den Stil eines Bildes auf ein anderes übertragen oder mehrere Bilder zu einer neuen Szene kombinieren.

5. Präzise Teilbearbeitung

Einzelne Bildelemente lassen sich gezielt verändern, ohne die gesamte Komposition zu verändern. Das eignet sich etwa für Produktbilder oder Social-Media-Visuals.

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Neue Fakten rund um Nano Banana

Die Weiterentwicklung der letzten Monate bringt zusätzliche Vorteile:

  • Rollout in neue Regionen und Sprachen: Der Google AI Mode ist seit Oktober 2025 auch in Deutschland auf Deutsch verfügbar.
  • Geplante Integration in Google Fotos und NotebookLM: Nano Banana wird künftig auch dort nutzbar sein, was den Anwendungsbereich weiter vergrößert.
  • Wachsender Nutzerkreis: Google berichtet, dass das Feature zu einem deutlichen Wachstum der Gemini-App beigetragen hat, da viele Nutzerinnen und Nutzer die Bildbearbeitung als Einstiegsfunktion wählen.

So funktioniert die Bearbeitung in der Praxis

Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten:

In der Google-Suche oder Lens

  1. Google App öffnen
  2. AI Mode oder Lens auswählen
  3. „Create“ bzw. „Bild bearbeiten“ auswählen
  4. Foto hochladen oder aufnehmen
  5. gewünschten Bearbeitungswunsch eingeben
  6. Ergebnis verfeinern

In der Gemini-App

  1. Bild importieren
  2. Bearbeitungswunsch eingeben („Hintergrund modernisieren“, „Farbstimmung wärmer“, „Logo einfügen“)
  3. Bearbeitung testen und iterativ anpassen
  4. Export des fertigen Bildes

Die KI arbeitet schnell und ermöglicht es, mehrere Versionen nacheinander zu erstellen, um das beste Ergebnis auszuwählen.

Tipp: Kurze, präzise Prompts bringen die besten Resultate, z.B. „Person blickt nach rechts, Hintergrund Sonnenuntergang“. 

Tipp: Testen Sie den Stil-Transfer für Blog- und Instagram-Serien – der Look bleibt stimmig und unverwechselbar für Ihr Unternehmen.

Grenzen & Datenschutz

Mit Nano Banana setzt Google einen neuen Standard für KI-Bildbearbeitung: einfach, leistungsstark und breit verfügbar. Die Integration in den Google AI Mode und in Google Lens macht das Tool noch flexibler und unterstützt Unternehmen, Agenturen und Selbstständige bei der schnellen Erstellung hochwertiger visueller Inhalte – ohne große Designkenntnisse.

Wer regelmäßig Content produziert oder Bildmaterial optimiert, sollte Nano Banana unbedingt testen. Die neuen Funktionen eröffnen kreative Möglichkeiten, sparen Zeit und können den Produktionsprozess deutlich vereinfachen.

Fazit

Mit Nano Banana setzt Google einen neuen Standard für KI-Bildbearbeitung: einfach, leistungsstark und breit verfügbar. Die Integration in den Google AI Mode und in Google Lens macht das Tool noch flexibler und unterstützt Unternehmen, Agenturen und Selbstständige bei der schnellen Erstellung hochwertiger visueller Inhalte – ohne große Designkenntnisse.

Wer regelmäßig Content produziert oder Bildmaterial optimiert, sollte Nano Banana unbedingt testen. Die neuen Funktionen eröffnen kreative Möglichkeiten, sparen Zeit und können den Produktionsprozess deutlich vereinfachen.

Über die Autorin

Johanna ist Senior Marketing Managerin und Teamleitung Marketing bei krick.com. Mit mehr als zehn Jahren Expertise im digitalen Marketing und einem Studium der Betriebswirtschaft bringt sie umfassendes Fachwissen in ihre Position ein.

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