Ende des Benefizkonzerts Würzburg: Dr. Klaus D. Mapara blickt im Interview auf 15 schöne Jahre zurück


Vor 15 Jahren begannen die vier Veranstalter das jährliche Würzburger Benefizkonzerts und erlösten über eine Dreiviertel Million Euro an Spendengeldern. Oberbürgermeister Christian Schuchardt dankte es mit der Auszeichnung „Tanzender Schäfer“, Foto: Katrin Heyer

Das Benefizkonzert der Druck- und Medienunternehmen fand dieses Jahr zum 15. und letzten Mal statt. Zusammen mit unserem Geschäftsführer Dr. Klaus D. Mapara blicken wir als Mitveranstalter auf eine Ära zurück.

1.    Nach 15 Jahren geht die Veranstaltungsreihe des Benefizkonzerts zu Ende. Was hat Ihnen am Benefizkonzert besonders gut gefallen?

Die Auswahl der Künstler und die bunte Zusammenstellung hat mich jedes Jahr aufs Neue überzeugt. Das Benefizkonzert war wirklich immer eine musikalisch tolle Sache. Solche Events werden einem nicht überall geboten und schon gar nicht von der Stange.
Die Zusammenarbeit mit den anderen Veranstaltern hat ebenfalls dazu beigetragen, dass wir jedes Jahr eine wunderbare Konzertveranstaltung mit großartigen Künstlern präsentieren konnten. 2018 hatten wir beispielsweise die renommierte Jazzsängerin Viktoria Tolstoy und  den vielfach aufgezeichneten Musiker Torsten Goods zu Gast. 2019 war es das Quintessence Saxophone Quintet und in diesem Jahr das Gesangsquintett sub5 und das Jazztrio Kraef-Krajenski-Gall. Die Liste an herausragenden Künstlern könnte ich endlos weiterführen.

2.    In den letzten 5 Jahren fand das Konzert als Crossover verschiedener Musikrichtungen statt. Was waren die Besonderheiten hierbei?

In den ersten 10 Jahren wurde beim Benefizkonzert nur klassische Musik gespielt. Nach dieser Zeit dachten wir uns, wir sollten etwas Neues ausprobieren und versuchten es mit dem Crossover der verschiedenen Stile. Das war natürlich ein Wagnis, aber ich finde das ist gut gelungen, und hat die Veranstaltung zu etwas besonderem gemacht.
Das Benefizkonzert war nicht einfach nur ein Konzert, es war die Mischung aus Kultur, miteinander reden, schönem Abend und gutem Catering – kurzum es war ein Kultur- und Begegnungsabend. 

3.    Welche Herausforderungen gab es aus Ihrer Sicht als Veranstalter?

Grade im Herbst herrscht in Würzburg ja nicht grade ein Mangel an Veranstaltungen. Die Herausforderung lag für uns natürlich darin, etwas Besonderes zu finden, wo die Menschen gerne bereit sind Geld zu zahlen. Das ist uns mit dem Benefizkonzert gelungen und so wurde diese Herausforderung zu einer tollen Chance. Die Zusammenarbeit im Team hat wieder gezeigt, dass sich solche erfolgreichen Events nicht von einem allein auf die Beine stellen lassen.

4.    Die vier Veranstalter Robert Krick Verlag, Koenig & Bauer, MainPost und VOGEL wurden dieses Jahr mit dem „tanzenden Schäfer“ ausgezeichnet. Was hat es damit auf sich?

Der „tanzende Schäfer“ ist eine Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement der Stadt Würzburg, er wird verdienten Bürgerinnen und Bürgern oder berühmten Gästen verliehen. Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass wir diese Auszeichnung erhalten, deshalb freut es mich umso mehr, dass die Stadt unsere Arbeit für die Benefizkonzerte damit so gewürdigt hat. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt uns einmal mehr, wie viel wir den Bürgern mit der Veranstaltung geben konnten.

5.    Haben Sie ein paar abschließende Worte?

Mit dem Benefizkonzert konnten wir in den letzten 15 Jahren über eine Dreiviertelmillion Euro für diverse Projekte sammeln, wie HALMA e.V., der Verein Wildwasser oder das Integrationsprojekt „Willkommen mit Musik“, und über 10.000 Besuchern einzigartige Events ermöglichen. Ich schaue dem Ende der Veranstaltungsreihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Ein weinendes Auge, weil sie zu Ende ist, ein lachendes, weil wir auf schöne Erinnerungen zurückblicken. Was die Zukunft bringt, müssen wir sehen.

14.07.2021

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