5 Trends für lokales digitales Marketing


Durch die Corona Pandemie ist der lokale Handel vor einige Herausforderungen gestellt worden. Viele Händler hatten bis dato keine oder eine schwache Onlinepräsenz. Nicht erst seit Corona heißt es auch für den lokalen Handel online auf sich aufmerksam zu machen. Der Lockdown war für viele allerdings ein Katalysator im Hinblick auf die Digitalisierung des eigenen Betriebs. Einige Trends können den Unternehmern helfen, lokales digitales Marketing voranzutreiben – und das nicht nur während Covid19.

1.    Google my Business & Featured Snippets
Um Unternehmen während der Corona Pandemie zu unterstützen, hat Google für Google my Business (GMB) in den letzten Monaten einige Updates eingeführt. Zum einen können Händler Updates zu Covid19, wie spezielle Angebote oder Dienstleistungen, in ihrem GMB hervorheben. Zum anderen können zusätzliche Öffnungszeiten hinzugefügt werden für Lieferservice oder Ähnliches.

Bereits vor der Coronakrise hat Google zudem sogenannte Featured Snippets eingeführt. Es handelt sich hierbei um ein Format, das Nutzern prägnante Antworten auf ihre Fragen liefert. Diese Snippets werden noch vor den organischen Suchergebnissen angezeigt. Aufgrund der Position erhält das Unternehmen deutlich mehr Klicks und der Traffic steigt enorm. Diese hervorgehobenen Suchergebnisse können vom Unternehmen nicht selbst erstellt werden, Google entscheidet eigenhändig, welche Domain bei welcher Suchanfrage verwendet wird. Um die eigenen Inhalte für Featured Snippets zu optimieren, sollte nach für das Unternehmen relevanten Suchanfragen recherchiert werden. Über eine Keywordanalyse kann zudem herausgefunden werden, für welche Keywords überhaupt Featured Snippets ausgespielt werden. Anschließend gilt es die Inhalte entsprechend zu optimieren. Lokal abgestimmte Inhalte werden von Google bevorzugt.

2.    Videomarketing
In den sozialen Netzwerken zeichnet sich ein deutlicher Trend zum Marketing mit Bewegtbildern ab. Unterschieden wird in Livevideos, personalisierte Videos und kaufbaren Videocontent. Erstere haben durch die Corona Pandemie einen Aufschwung erlebt, da sie für viele eine Alternative in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und abgesagten Veranstaltungen bieten. Egal ob B2B oder B2C, authentische Live-Videos sorgen für Unterhaltung und dadurch für Interkationen der Community. Auch der lokale Handel kann hiervon profitieren. Durch gute, prägnante und lokal fokussierte Inhalte können die Clips in den Suchergebnissen weit oben erscheinen. Wenn die Videos angesehen werden, bleiben die User zwangsläufig länger auf der Webseite, was wiederum zu einem besseren Ranking führt. Videomarketing, vor allem personalisierter Content, kann also erheblich zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) beitragen. Videomarketing wird in den kommenden Jahren eine große Rolle spielen – und das nicht nur während Kontakteinschränkungen durch Covid19. 

3.    Social Commerce
Ein weiterer Trend ist Social Commerce. Hierbei handelt es sich um den Produktverkauf über soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram. Produkte können in Beiträgen mit Preisschildern gekennzeichnet werden und durch Klick auf die entsprechende Stelle wird der Kunde entweder zum Onlineshop geführt, um den Checkout-Prozess zu beenden oder bezahlt dank integriertem Checkout noch auf der Social Media Plattform. Der Händler hat durch Social Commerce einen weiteren Kanal zur Kundenansprache. Vor allem Produkte, die sich gut über Bilder vermarkten lassen, haben viel Potenzial. Durch Targeting-Optionen können lokale Händler zudem sicherstellen, dass die gewünschte Zielgruppe erreicht wird. Unabhängig von Covid19 stellt Social Commerce einen weiteren Absatzkanal dar und bietet zudem die Möglichkeit, vor allem jüngere Zielgruppen zu erreichen.

4.    Online Shops
Bereits zu Beginn der Coronakrise erfuhr der E-Commerce einen Aufschwung. Immer mehr Menschen verzichteten auch nach dem Lockdown im März auf den Besuch stationärer Ladengeschäfte und kauften lieber online. Es ist zu erwarten, dass sich das Einkaufsverhalten langfristig hin zum Onlineshopping verlagert, auch nach Corona. Lokale Händler sollten daher online und offline Handel kombinieren. Der Onlineshop muss keineswegs komplex und anspruchsvoll sein. Vor allem Unternehmer mit wenig Erfahrung sollten mit einfachen und übersichtlichen Strukturen beginnen, um die Benutzerfreundlichkeit zu garantieren und den Kunden nicht zu überfordern. Gut umgesetzt dient der Shop ebenfalls als zusätzlicher Absatzkanal und spricht viele verschiedene Zielgruppen an.

5.    Steigende Relevanz der Online Sichtbarkeit
Aufgrund der Corona Pandemie steigt das Bedürfnis, online sichtbar zu sein in nahezu allen Branchen. SEO, E-Commerce, Content-Strategien und Web-Anwendungen sind gefragter denn je. Und das nicht ohne Grund, denn die Kunden sind angehalten, möglichst viel zuhause zu bleiben und Kontakte zu meiden. Dadurch verlagert sich die Kommunikation auf Onlineplattformen und der Internet-Konsum steigt enorm, sei es zu Kommunikationszwecken oder zum Zeitvertreib. Da die Kunden sich somit vermehrt im Netz aufhalten sollten auch Unternehmen hier präsent sein, um ihre Produkte und Dienstleistungen unabhängig von Covid19 zu vermarkten. Ob Onlineshop, Suchmaschinenoptimierung oder innovative Content-Strategien – wichtig ist, sich online sichtbar zu machen.

Die Pandemie verändert das Marketing und beschleunigt die Digitalisierung in vielen Bereichen. Die aufgezeigten Trends bleiben allerdings bestehen und können auch nach der Pandemie ein erfolgreiches Marketing unterstützen. Unabhängig von der Corona Krise ist Sichtbarkeit im Netz wichtiger als je zuvor. Wir, von der Krick Unternehmensfamilie, helfen Ihnen sich in allen Bereichen digital aufzustellen. Ob lokale Suche, Online Marketing mit Suchmaschinenoptimierung und -werbung, oder ihrer eigenen Website und ihrem eigenen Onlineshop. Mit unserem breiten Know-How setzen wir ihre individuellen Wünsche um und verhelfen Ihnen zu mehr Sichtbarkeit – online und offline.

18.11.2020

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