Ausfall bei Facebook sorgt für starken Zuwachs bei Signal & Co.


Ein Thema ist diese Woche in aller Munde: Die Apps der Facebook-Familie fielen über sechs Stunden lang aus. Für viele Nutzer ist das der Anlass, einen Blick auf die Alternativen zu werfen.

Am Montag, den 4. Oktober 2021, kam es zu Störungen beim Facebook-Konzern, die für stundenlange Ausfälle von Facebook, Instagram und WhatsApp sorgten und den Konzern Millionen kosteten. Doch des einen Leid ist des anderen Freud: Konkurrenzangebote wie Signal, Threema, Twitter und Co. bekamen enormen Nutzerzuwachs.

 

Signal: die kostenfreie & datensichere Messenger-Alternative

Vor einigen Wochen haben wir bereits über den kostenfreien Messengerdienst Signal berichtet. Die Vorteile liegen schon länger klar auf der Hand: der quelloffene Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert, dass Inhalte und Absender von Nachrichten für Signal selbst nicht einsehbar sind. Bekannt ist Signal für seine hohen Sicherheitsstandards in puncto Datenschutz. Da es sich um eine Open-Source-Lösung handelt, ist der Quellcode für jeden einsehbar und somit können Sicherheitslücken und mögliche Spionage-Versuche schneller gefunden und behoben werden. Die App erfreut sich wachsender Beliebtheit, sodass sie neben vielen prominenten Befürwortern auch die Europäische Kommission überzeugt hat: diese empfahl ihren Mitarbeitern bereits im Februar 2020 auf Signal umzusteigen.
Seit WhatsApp seine Nutzungsbedingungen erneut angepasst hat, suchen viele Nutzer schon länger nach einer Alternativlösung, wodurch beispielsweise Signal, Telegram und Threema in den Fokus rücken. Nicht zuletzt haben die Ausfälle bei Facebook den Konkurrenten weiteren Zuwachs gebracht.

 

Einige Nutzer werden vermutlich nicht zu WhatsApp zurückkehren

Während viele sehnsüchtig darauf gewartet haben, dass die Facebook-Dienste wieder funktionieren, werden einige vermutlich die Nutzung überdenken. Zu Instagram und Facebook sehen viele keine Alternative, bei WhatsApp sieht das jedoch anders aus. Während dem Ausfall wichen viele Nutzer beispielsweise auf Signal aus, und hatten so erste Berührungspunkte mit einer deutlich datenschutzfreundlicheren App. Einen Grund zurück zu WhatsApp zu wechseln, sehen einige User daher nicht. Und das zurecht: Signal bietet die gleichen Möglichkeiten wie WhatsApp. Nachrichten, Bilder, Audio- und Videodateien, Kontakte und Standorte können versendet, Gruppen gegründet und Anrufe getätigt werden. Doch während WhatsApp jede Menge Nutzerdaten speichert, bietet Signal eine hohe Datensicherheit.

 

Temporäres Anzeigen von Nachrichten und Bezahlen in der App

Signal wird stetig weiterentwickelt. Mittlerweile besteht die Möglichkeit, dass ausgewählte Nachrichten nur für eine bestimmte Zeit angezeigt und anschließend automatisch gelöscht werden. Zudem läuft aktuell ein Beta-Test, der das Bezahlen über den Messenger möglich machen soll.

06.10.2021

weitere Beiträge

05.09.2017 - Azubi-Start bei der Krick Unternehmensfamilie  mehr

12.07.2017 - Google EMEA Premier Partner Awards 2017 - KIM Krick Interactive Media GmbH als einzige deutsche Online Marketing Agentur nominiert  mehr

26.06.2017 - Robert Krick ist verstorben  mehr

19.06.2017 - Das Örtliche unter den besten Online-Portalen Deutschlands  mehr

12.06.2017 - Schülerzeitung „eigenleben“ jetzt auch digital lesbar  mehr

11.05.2017 - 1,4 Millionen Luftballons für den Klimaschutz  mehr

04.04.2017 - Benefizabend „Nachbar Afrika“ am 29. April 2017  mehr

03.04.2017 - Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen  mehr

07.02.2017 - „Spam, nein danke!“ - Die Ö-App warnt Nutzer vor unerwünschten Spamanrufen  mehr

10.01.2017 - GfK-Studie 2016: Verzeichnismedien als wichtige Informationsquelle für Suche nach Dienstleistern  mehr

12.12.2016 - „Mozart 36 – Was ist Reife?“  mehr

15.11.2016 - 1. Crossover-Benefizkonzert der Druck- und Medienunternehmen Würzburg  mehr

09.09.2016 - Neue Herbstkampagne 2016: „Manchmal ist ein persönlicher Anruf durch nichts zu ersetzen“  mehr

05.09.2016 - Zuwachs für die Krick Unternehmensfamilie  mehr

26.07.2016 - Schülerprojekttage 2016  mehr