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News-Ticker-Archiv

755 Millionen Downloads mobiler Apps in Deutschland

(10.09.2010)

Die deutschen Handy-Nutzer laden im Jahr 2010 voraussichtlich 755 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone. Das entspricht einem Anstieg von 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der BITKOM mit.

Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland bereits 346 Millionen Apps heruntergeladen – Tendenz steigend. Weltweit wurden im ersten Halbjahr 2010 rund 3,9 Milliarden Apps heruntergeladen. Im Gesamtjahr 2009 waren es erst 3,1 Milliarden. Basis der Angaben sind Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance für den BITKOM. Smartphone-Nutzer erhalten die Apps überwiegend gratis oder für einen geringen Betrag. Die kostenpflichtigen Apps kosten derzeit im Durchschnitt 2,82 Euro. „Der Boom der Smartphones beflügelt die Entwicklung neuer mobiler Applikationen“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster. „Monat für Monat stehen hunderte neue Apps zum Download bereit.“ Aktuell existieren weltweit rund 500.000 Apps für die unterschiedlichsten Zwecke.

Die nahezu unerschöpflichen Anwendungen der Programme reichen von Spielen über Nachrichten und E-Books bis zu Fahrplan- und Übersetzungsdiensten. Für die Software-Branche entsteht mit dem App-Markt ein völlig neues Segment, das bisher überwiegend von kleineren IT-Firmen und selbständigen Entwicklern geprägt ist. Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland rund 157 Millionen Euro mit Apps umgesetzt. Für das Gesamtjahr rechnen BITKOM und research2guidance mit einem Zuwachs von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 343 Millionen Euro. Deutschland kommt damit auf einen Anteil von 8 Prozent am Weltmarkt. Der Umsatz mit Apps lag in der ersten Jahreshälfte weltweit bei rund 1,7 Milliarden Euro. Das sind bereits 400 Millionen Euro mehr als im gesamten Jahr 2009, als 1,3 Milliarden Euro mit Apps umgesetzt wurden. Schuster: „Neben dem Verkauf der Apps können die Anbieter zusätzliche Umsätze durch Werbung generieren, die innerhalb der Anwendungen geschaltet wird.“

Wesentlicher Grund für den Erfolg der mobilen Apps ist die steigende Verbreitung von Smartphones. Die hochwertigen Handys funktionieren ähnlich wie ein Computer; der größere Bildschirm erleichtert die Nutzung mobiler Internetanwendungen. Rund ein Drittel aller neu verkauften Handys sind inzwischen Smartphones. Neben einigen beim Kauf eines neuen Geräts vorinstallierten Apps stehen die Anwendungen in virtuellen Marktplätzen zum Download bereit. Mit Abstand größter App-Markt ist der Apple App Store, gefolgt vom Android Market, dem Ovi Store und der Blackberry App World.

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Jeder sechste Internet-Nutzer an Musik-Kauf interessiert

(07.09.2010)

Jeder sechste Internet-Nutzer ist an kommerziellen Musikangeboten interessiert. 18 Prozent der Surfer sagen, sie seien grundsätzlich bereit, für Musik aus dem Netz Geld zu zahlen. Das hat eine repräsentative Befragung des Hightech-Verbands BITKOM und der Aris Umfrageforschung ergeben, die anlässlich der „Berlin Music Week“ und der Musikmesse „Popkomm“ veröffentlicht wurde. Der Boom bei Musik-Downloads zeigt aus BITKOM-Sicht, dass das Potenzial für Bezahlangebote im Internet weiter wächst. Musik aus dem Netz sei gefragt wie nie zuvor.

Im vergangenen Jahr haben sich die Deutschen Songs und Musikalben im Wert von 112 Millionen Euro auf ihre PCs geladen – 40 Prozent mehr als noch 2008. Das ist der größte Zuwachs seit Jahren, geht aus einer Erhebung des Instituts GfK für den BITKOM hervor. Für 2010 rechnet BITKOM mit einem zweistelligen Plus. Die Stückzahlen steigen ebenfalls: 51 Millionen Mal haben die Deutschen 2009 einen Song oder ein Album online gekauft und heruntergeladen. Zusätzlich geben die Deutschen 34 Millionen Euro für Musik-Downloads auf Handys aus, so die Statistik von BITKOM und GfK für 2009. Davon entfallen 27 Millionen Euro auf Klingeltöne und 7 Millionen Euro auf Songs in Originallänge.

Nach wie vor sieht die Branche Piraterie als Problem: 25 Prozent der Deutschen finden Raubkopien von Musik, Filmen oder Software akzeptabel, ergab die Umfrage von BITKOM und Aris. Demgegenüber sagen 66 Prozent, illegale Kopien seien kein Kavaliersdelikt. 63 Prozent finden, dass Raubkopierer strafrechtlich verfolgt werden sollten. Die Mehrheit der Deutschen habe zwar ein Bewusstsein für geistiges Eigentum, so BITKOM. Dass sich jeder Vierte für Raubkopien ausspricht, zeige aber, dass es keinen echten gesellschaftlichen Konsens zum Schutz von Urheberrechten gibt. Neben der Strafverfolgung seien preislich attraktive und sichere Bezahl-Angebote ein wichtiger Beitrag gegen Piraterie. Ende 2009 kostete der Download eines Einzelsongs 1,06 Euro. Die Preise sinken seit Jahren.

Die Musikmesse Popkomm findet vom 8. bis zum 10. September 2010 im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof statt. Die Popkomm schließt ein Kongress- und Festivalprogramm ein. Sie ist Teil der „Berlin Music Week“, die vom 6. bis 12. September läuft.

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BVDW: Bedeutung mobiler Endgeräte als Werbeträger nimmt deutlich zu

(31.08.2010)

Die Bedeutung mobiler Endgeräte als Werbeträger nimmt deutlich zu. Dies geht aus der Befragung „Trend im Prozent – Erfolgspotenzial mobiler Apps“ des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor.

So sehen 95 Prozent der Befragten in den nächsten zwei Jahren generell eine höhere Relevanz mobiler Devices für die Werbewirtschaft, beziehungsweise rund 90 Prozent speziell im Bereich der Tablet-PCs. Dabei gelten kostenlose Angebote mit Werbefinanzierung als das vielversprechendste Refinanzierungs-Modell mobiler Apps und derer Inhalte – davon gehen mehr als zwei Drittel der Teilnehmer aus. Die Chancen für eine Refinanzierung per Abo-Modell sehen die Befragten dagegen deutlich niedriger, wobei jedoch klar zwischen Smartphone- und Tablet-PC Apps differenziert wird: Hier liegt die Einschätzung mit 40 Prozent im Bereich der Tablet-PCs doppelt so hoch, im Vergleich zu den Smartphones mit 20 Prozent. Der BVDW befragte gut eine Woche lang schwerpunktmäßig Beschäftigte aus Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Insgesamt sind rund 100 Fragebögen in die Auswertung eingeflossen.

Werbefinanzierung setzt sich durch

„Seit Jahren stellt die Werbefinanzierung qualitativ hochwertige Inhalte auf Websites wie Nachrichtenportalen und Videoplattformen sicher. Dieses Finanzierungsmodell wird sich auch bei Apps durchsetzen, da es für den Nutzer kostenlos ist und seinen Gewohnheiten entspricht“, sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW.

Abo-Modelle nur in Ausnahmefällen

„Werbefinanzierte und kostenpflichtige Angebote können sich gerade im mobilen Bereich ergänzen, denn die grundsätzliche Bereitschaft zur Bezahlung von Angeboten und Services ist vorhanden. Allerdings benötigen kostenpflichtige Inhalte, die über Kanäle wie mobile oder Tablet-PCs bereitgestellt und distribuiert werden, einen wirklichen Mehrwert in Form von Einzigartigkeit oder Exklusivität. Für Inhalte, die im stationären oder mobilen Internet kostenfrei erhältlich sind, wird die Werbefinanzierung der vielversprechendere Ansatz sein“, ergänzt Thomas Mendrina (Axel Springer Media Impact), Leiter des Mobile Advertising Circle (MAC) im BVDW.

Mobile Apps auf dem Vormarsch

Den Ergebnissen der BVDW Trend in Prozent-Befragung zufolge wird die Nachfrage nach mobilen Apps durch Kunden beziehungsweise Unternehmen in den nächsten zwei Jahren entsprechend deutlich zunehmen. Im Bereich der Smartphones sehen dies insgesamt 93 Prozent der Befragten. Bei den Tablet-PCs sind es insgesamt 86 Prozent.

Nachrichten und Informationen bevorzugt

Als vielversprechendster Inhalt für Tablet-PCs sehen 79 Prozent Apps mit Nachrichten- und Informationsbezug. Dicht dahinter folgen mit 77 Prozent Apps mit Spiel- und Unterhaltungsschwerpunkt. Dahinter rangieren TV- und Film-Apps.

Beteiligung der Wirtschaftszweige an der Umfrage

Folgende Wirtschaftszweige der digitalen Branche haben sich an der BVDW-Umfrage „Trend in Prozent – Erfolgspotenzial mobiler Apps“ beteiligt: 33 Prozent Agenturen mit Schwerpunkt Online-Werbung, 21 Prozent Internet-Dienstleister, 12 Prozent Online- und Mobile-Vermarkter, zehn Prozent Portalbetreiber, Verleger beziehungsweise Publisher, fünf Prozent Online-Händler sowie 19 Prozent aus sonstigen Bereichen.

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Internet per Handy erobert den Massenmarkt

(23.08.2010)

Die Internetnutzung mit dem Handy ist in der breiten Bevölkerung angekommen. Aktuell nutzen 10 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Internetfunktionen mit ihrem Mobiltelefon. Das entspricht 17 Prozent aller Handy-Besitzer. Rund 8 Millionen rufen Webseiten auf (13 Prozent der Handy-Besitzer), 4 Millionen schreiben E-Mails (7 Prozent) und ebenfalls 4 Millionen nutzen so genannte Apps (7 Prozent).

Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Bei der Befragung unter 1.000 Personen ab 14 Jahren waren Mehrfachnennungen möglich. „Die mobile Internetnutzung hat den Durchbruch im Massenmarkt geschafft“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster. Den entscheidenden Schub habe die steigende Verbreitung von Smartphones gebracht. Die Geräte funktionieren wie ein Computer und verfügen über einen größeren, in der Regel berührungsempfindlichen Bildschirm, der den Internetzugriff erleichtert. Nach BITKOM-Prognosen werden im laufenden Jahr rund 8 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Das entspricht einem Drittel des gesamten Handy-Absatzes im Jahr 2010.

Besonders beliebt ist das mobile Internet bei den Jüngeren. Ein Viertel der 14- bis 29-jährigen Handy-Besitzer nutzt mobile Internetfunktionen: 24 Prozent der Jüngeren rufen Webseiten auf, 14 Prozent schreiben E-Mails und 13 Prozent nutzen Apps (kurz für application). Die Anwendungen der Apps sind nahezu unerschöpflich und reichen von Navigation über Nachrichten und Wetter bis zu Fahrplan- und Übersetzungsdiensten. Derzeit existieren nach BITKOM-Schätzung weltweit rund 400.000 Apps für die unterschiedlichsten Zwecke. „Die Nutzer können die gewünschten Apps aus einem virtuellen Marktplatz direkt auf das eigene Smartphone laden“, sagte Schuster. Betrieben werden die Marktplätze von den Smartphone-Herstellern. Der weitaus größte Teil der mobilen Anwendungen steht den Nutzern dabei kostenlos zur Verfügung.

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Verbraucher informieren sich vor dem Kauf im Internet

(04.08.2010)

Beim Einkauf wachsen Online-Shopping und stationärer Handel immer stärker zusammen. Vor einem Kauf in einem Geschäft informieren sich 79 Prozent der Internetnutzer häufig oder gelegentlich im Internet über Produkte und Preise. Umgekehrt informieren sich 68 Prozent der Internetnutzer regelmäßig zunächst im Geschäft, kaufen dann aber im Internet.

Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Personen ab 14 Jahre im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. „Das Internet ist die wichtigste Informationsquelle bei Kaufentscheidungen geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Die größte Bedeutung haben dabei laut Umfrage die Webseiten der Händler und Hersteller. Dort informiert sich fast die Hälfte (47 Prozent) der Internetnutzer über Produkteigenschaften und Preise. Mit je 41 Prozent folgen gleichauf Preisvergleichsportale und Testberichte in Online-Medien. Als weitere Online-Entscheidungshilfen dienen Verbraucherportale, die von 17 Prozent der Befragten genutzt werden sowie Foren und Blogs mit 9 Prozent. Bei der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich.

„Eine große Rolle bei der Kaufentscheidung spielen inzwischen die Erfahrungen anderer Kunden“, sagte Scheer. Jeder zweite (48 Prozent) Internetnutzer liest vor einem Kauf die Bewertungen anderer Kunden. Jeder Dritte (31 Prozent) gibt an, dass die Meinung anderer Verbraucher seine Kaufentscheidung direkt beeinflusst. Immerhin ein Fünftel der Internetnutzer wird selbst aktiv und veröffentlicht Bewertungen zu Produkten oder Dienstleistungen. Scheer: „Die Konsumenten können sich im Web vor einem Kauf ein umfassendes Bild über Produkte, Preise und die Erfahrungen anderer Kunden machen.“

Weit verbreitet ist laut Umfrage aber auch der umgekehrte Weg. 68 Prozent aller Internetnutzer informieren sich regelmäßig in einem Laden über Produkte, kaufen dann aber online. „Viele Verbraucher schätzen die persönliche Beratung oder wollen die Produkte vor der Anschaffung zunächst sehen und ausprobieren. Der Kauf erfolgt zum Leidwesen des stationären Fachhandels in vielen Fällen aber online“, sagte Scheer. Ein Grund dafür sei die Annahme, dass im Internet alles billiger ist. „Online-Shopping ist nicht grundsätzlich günstiger als der stationäre Einzelhandel“, betonte Scheer. Der BITKOM empfiehlt den Verbrauchern, die Preise sorgfältig zu vergleichen. Zudem sollten sie bei der Kaufentscheidung neben dem Preis und einer guten Beratung die Kriterien Versandkosten, Lieferzeit sowie Installations- und Reparaturservice berücksichtigen.

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Boom der Nachrichtenportale setzt sich fort

(27.07.2010)

Nachrichtenportale im Internet setzen ihren Höhenflug fort. Fast vier Milliarden Besuche – so genannte Visits – verzeichneten die zwanzig beliebtesten deutschen Online-Nachrichtenportale im ersten Halbjahr 2010. Das sind rund 900 Millionen oder 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

„Offenbar ist die Grenze für Nachrichtenportale im Internet nach oben weiterhin offen“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Zuverlässige Informationen sind ein begehrtes Gut im World Wide Web.“ Nachrichtenportale gehören dem Marktforschungsinstituts Thomson Media Control zufolge zu den lukrativsten Werbeträgern im Internet. Im ersten Halbjahr 2010 haben sie in Deutschland 214 Millionen Euro umgesetzt.

Insgesamt sind elf Webausgaben von Tages- und Wochenzeitungen in den Top20 vertreten. Sie kommen zusammen auf rund 2,57 Milliarden Visits, was einem durchschnittlichen Wachstum von 23 Prozent entspricht. Bild.de schiebt sich mit 826 Millionen Besuchen vor Spiegel Online mit 766 Millionen Besuchen auf Platz 1. Bild.de verbessert sich damit um 52 Prozent, Spiegel Online um 2,6 Prozent. Auf Platz 3 der Top 20 landet wie im Vorjahr Chip Online mit 296 Millionen Visits, was einer Steigerung von 22 Prozent entspricht. Den stärksten Zuwachs konnte n24-Online mit 545 Prozent verbuchen. Den größten Rückgang mit 23 Prozent musste dagegen PC-Welt.de hinnehmen und landet bei rund 68 Millionen Visits. Das Computerportal kommt nunmehr auf 127 Millionen Besuche.

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Verhaltenshinweise zum Urheberrecht im Web

(23.07.2010)

Wer Bilder oder Lieder, Videos oder auch Texte in seine Homepage integriert, sollte auf Urheberrechte achten – insofern er das Material nicht selbst erstellt hat. Auch dürfen Fotos von Bekannten nicht ohne deren Einverständnis veröffentlicht werden. Vorsicht ist zudem angebracht bei zweifelhaften Quellen für Songs und bei Tauschbörsen. „Das Urheberrecht gilt auch im Internet“, sagt Volker Smid, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM. „Mit einigen Grundregeln lassen sich die gröbsten Fehler und vor allem Rechtsverstöße vermeiden.“ Hier die wichtigsten Tipps des BITKOM.

1. Musik für die Homepage

So schön es sein kann, das eigene Lieblingslied auf der Homepage zu spielen oder eine Foto-Galerie mit Musik zu untermalen – Vorsicht ist angebracht! Auch durch den Kauf einer CD oder einer Musikdatei erhält man nicht das Recht, diese Musik ins Netz zu stellen. Wer darauf nicht verzichten will, muss in der Regel die Rechte erwerben, etwa bei der GEMA und der Plattenfirma oder dem Künstler. Das gilt auch für Podcasts, also selbst produzierte Audio-Clips, und für Videosequenzen, in denen Fremdmaterial eingesetzt wird.

2. Bilder und Texte

Auch Bilder dürfen nicht einfach übernommen werden – selbst wenn sie schnell von einer Webseite kopiert und auf der eigenen eingefügt werden können. Deshalb sollten zum Beispiel bei Online-Auktionen keine offiziellen Produktbilder verwendet, sondern die Waren selbst fotografiert werden. Wer Bewerbungsfotos ins Netz stellen will, sollte die Online-Nutzungsrechte mit seinem Fotostudio klären, denn der Kunde erwirbt mit den Abzügen nicht automatisch alle Rechte am Bild. Aufgepasst auch bei digitalen Landkarten-Ausschnitten: Wer den Weg zu einer Party zeigen will, sollte lieber eine eigene Skizze machen, denn die Kartenverlage haben geschützte Rechte an ihren Produkten – und setzen diese nicht selten auch gegenüber Privatverbrauchern mit anwaltlicher Unterstützung durch. Auch fremde Texte sind in aller Regel urheberrechtlich geschützt. Man sollte deshalb selbst formulieren und – abgesehen von kurzen Zitaten mit Quellenangabe – nicht abschreiben.

3. Fotos von Freunden und Bekannten

Immer mehr Internet-Nutzer sind Mitglieder in Internet-Gemeinschaften (Communitys) und zeigen dort Fotos von sich und ihren Freunden. Bilder aus fremden Community-Profilen dürfen nicht ungefragt kopiert und auf anderen Webseiten veröffentlicht werden. Auch selbst fotografierte Bilder, auf denen Bekannte zu sehen sind, dürfen nur mit deren Einverständnis ins Netz gestellt werden: Jeder hat ein „Recht am eigenen Bild“ und darf bestimmen, ob und in welchem Zusammenhang Fotos von ihm online gezeigt werden.

4. Illegale Downloads

Offensichtlich rechtswidrige Angebote im Internet dürfen nicht heruntergeladen werden. Vorsicht also bei kostenlosen Film- und Song-Angeboten aus zweifelhaften Quellen. Bei legalen Anbietern im Netz sind Downloads meist kostenpflichtig. Stehen Lieder gratis zur Verfügung, sollten Nutzer genau hinschauen – vor allem, wenn die gleichen Stücke anderswo Geld kosten. Manchmal werden aber Gratis-Songs zu Werbezwecken angeboten – dann ist der Download unbedenklich. Legal ist auch, Musik von Internet-Radios mitzuschneiden und auf dem PC zu speichern.

5. Tauschbörsen

Um Tauschbörsen für Musik und Filme zu nutzen, muss man in der Regel Teile der eigenen Festplatte für andere Nutzer zugänglich machen. Damit werden jedoch urheberrechtlich geschützte Werke öffentlich zugänglich gemacht – und das ist illegal. Die Inhaber von Urheberrechten können von Internet-Providern verlangen, Adressen mutmaßlicher Raubkopierer herauszugeben. Dazu brauchen sie eine richterliche Anordnung, die meist auch erteilt wird.

6. Abmahnungen

Wenn Internet-Nutzer die Rechte anderer verletzen, versenden Anwälte im Namen der Rechteinhaber oft Abmahnungen und Unterlassungserklärungen. Tipp: Auf jeden Fall reagieren – sonst kann der Abmahner bei Gericht per Einstweiliger Verfügung vorläufigen Rechtsschutz beantragen. Dann wird die Auseinandersetzung teurer. Wer eine Abmahnung erhält, sollte möglichst einen Anwalt einschalten. Schließlich können die Forderungen zu hoch oder gar unbegründet sein. Befindet sich der Abmahner aber im Recht, ist nach anwaltlichem Rat die Erklärung zu unterschreiben und zu zahlen.

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Mobilkommunikation boomt weiter

(22.07.2010)

Handys werden für immer mehr Menschen zum Standardgerät, wenn es ums Telefonieren geht. Jeder Bundesbürger telefonierte im vergangenen Jahr rund 37 Stunden mobil.

Im Jahresschnitt haben die Deutschen ihr Handy somit fast zweieinhalb Tage nonstop am Ohr – bei angenommenen 16 Stunden Wachzeit pro Tag. Die Summe der Gesprächsminuten mit dem Handy stieg in Deutschland im vergangenen Jahr um 19 Milliarden auf 169 Milliarden Minuten. Das entspricht einer Steigerung um rund 13 Prozent, wie der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur bekanntgab. Das Gesprächsvolumen im Mobilfunk hat sich damit seit 2005 mehr als verdoppelt. Das Wachstum soll sich nach BITKOM-Schätzungen in diesem Jahr in einer ähnlichen Größenordnung fortsetzen. Verantwortlich für den Boom sind insbesondere günstige Flatrates und Volumentarife. 80 Prozent der abgehenden Gespräche werden über Flatrates ins eigene Mobilfunknetz oder ins Festnetz geführt.

Inzwischen gibt es in Deutschland über 110 Millionen Mobilfunkverträge. Damit kommen auf jeden Bürger im Schnitt etwa 1,3 Mobiltelefonanschlüsse.

Hinweis zur Methodik: Bei der Berechnung der durchschnittlichen Handygesprächsminuten pro Bundesbürger wurde die gesamte Bevölkerung ab 7 Jahren berücksichtigt.

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Deutsche sind ihren Passwörtern zu treu

(29.06.2010)

„Viele Deutsche leben nach dem Motto: Ein gutes Passwort hält ein Leben lang“, so kommentiert Prof. Dieter Kempf vom Präsidium des Hightech-Verbands BITKOM eine aktuelle Umfrage. 41 Prozent der Bundesbürger verändern aus eigener Initiative niemals ihre Zugangcodes für Online-Konten, E-Mail-Postfächer, Auktionsplattformen, PC oder Handy. Nur jeder Sechste (17 Prozent) verhält sich richtig und ändert seine wichtigsten Geheimzahlen und Passwörter wenigstens einmal im Quartal.

Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM. „Bei Passwörtern zahlt sich Treue nicht aus – die wichtigsten Passwörter sollten alle drei Monate geändert werden“, sagte Kempf. Das erschwert Online-Kriminellen ihre Arbeit. Denn diese Betrüger versuchen verstärkt, die digitalen Identitäten der Nutzer anzugreifen, etwa Benutzerkonten in Firmen, private E-Mail-Accounts, Konten bei Internet-Shops und -Auktionshäusern sowie Banken. Auch persönliche Steckbriefe in Communitys wie Facebook, MySpace oder Xing sowie private Homepages sind Ziele von Internet-Kriminellen.

Jeder zwölfte (8 Prozent) ändert seine Zugangscodes nur alle paar Jahre, jeder neunte (11 Prozent) immerhin jährlich. 6 Prozent wechseln im Schnitt halbjährlich ihre Kennwörter, 9 Prozent quartalsweise, 7 Prozent monatlich, jeder hundertste gar wöchentlich. „Private Nutzer und Unternehmen sind gleichermaßen gefordert. Die Firmen sollten die PCs ihrer Mitarbeiter so einstellen, dass Kennwörter regelmäßig geändert werden müssen. Zudem sollte es Vorgaben zur Mindestlänge und dem Schwierigkeitsgrad des Passwortes geben“, so Kempf. Ein Passwort „1234“ oder der eigene Vorname können leicht geknackt werden – im Gegensatz zu einer Zusammensetzung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Frauen ändern nach eigenen Angaben ihre wichtigsten Kennwörter noch seltener als Männer: 45 Prozent tun dies nie (Männer: 38 Prozent), nur 12 Prozent mindestens einmal im Quartal (Männer: 24 Prozent). Sensibilisiert sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 29 Jahre: Gut jeder Vierte (27 Prozent) aus dieser Altersgruppe ändert seine wichtigsten Kennwörter mindestens quartalsweise. Bei den Senioren über 60 Jahren sind es nur rund 4 Prozent.

„Die meisten Menschen ändern ihre Passwörter zu selten, oft aus Arglosigkeit oder weil sie befürchten, sie zu vergessen“, so Kempf. Eine bequeme und sichere Lösung zur Passwort-Verwaltung sind „Passwortsafes“. Diese Programme werden entweder auf einem verschlüsselten Bereich der Festplatte gespeichert oder durch externe Speichermedien wie USB-Sticks oder Smartcards mit dem Rechner verbunden. Sie erstellen automatisch Passwörter, die sich schwerer entschlüsseln lassen. Bei Bedarf weisen sie ein neues Passwort einer speziellen Webseite zu und nutzen beim Abruf dieser Webseite automatisch das entsprechende Passwort. Außerdem werden alle Passwörter verschlüsselt gespeichert. Der Nutzer muss sich auf diese Weise nur noch ein möglichst sicheres Haupt-Passwort merken.

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Jede zweite Hightech-Firma sucht Mitarbeiter

(15.06.2010)

Die IT- und Telekommunikationsbranche ist heute nach dem Maschinen- und Anlagenbau der zweitgrößte Arbeitgeber in der deutschen Industrie. Das zeigt ein aktueller Vergleich der offiziellen Zahlen der jeweiligen Verbände. Derzeit arbeiten in der deutschen ITK-Branche rund 846.000 Menschen.

„Unser junger Wirtschaftszweig hat in kürzester Zeit eine herausragende Bedeutung gewonnen – auch im Arbeitsmarkt“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die BITKOM-Branche wird weiter zulegen“, ist sich Scheer sicher. In den kommenden Jahren müssten die wichtigsten Infrastrukturen durch IT intelligent gemacht werden: Verkehrssystem, Energienetze, Behördennetze sowie das Gesundheits- und Bildungssystem. „Der Bedarf an Spezialisten, die diesen Wandel gestalten, ist enorm.“

Die meisten Mitarbeiter – 599.000 – sind im Bereich Informationstechnik tätig. In der Telekommunikation arbeiten 236.000 Menschen, die digitale Unterhaltungselektronik zählt 11.000 Beschäftigte. „2010 wird der Arbeitsmarkt in der ITK-Branche voraussichtlich leicht wachsen“, so Scheer. So wollen 53 Prozent der deutschen ITK-Unternehmen ihr Personal verstärken, 30 Prozent möchten es auf dem aktuellen Niveau halten und lediglich 17 Prozent müssen Arbeitsplätze reduzieren. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des BITKOM hervor. „Neue Mitarbeiter werden vor allem in den Bereichen Software und IT-Services gesucht“, erläutert BITKOM-Präsident Scheer.

Derzeit gibt es rund 20.000 offene Stellen in der ITK-Branche. Jedes dritte IT-Unternehmen gibt an, dass der Fachkräftemangel seine Geschäftstätigkeit bremst. Laut einer Studie im Auftrag der EU-Kommission wird die Nachfrage nach IT-Experten in Deutschland in den kommenden Jahren beständig über dem Angebot liegen. „Der Expertenmangel hat strukturelle Gründe, die mit mehr Nachdruck angegangen werden müssen“, sagte Scheer. Im Zentrum stehen aus Sicht des BITKOM die Modernisierung des Bildungssystems, die Steigerung des Frauenanteils in der Branche und eine aktive Zuwanderungspolitik.

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Knapp 40 Prozent der Deutschen geben Passwörter weiter

(04.06.2010)

Die Deutschen gehen recht freizügig mit ihren Passwörtern um. 37 Prozent geben private Passwörter für ihren PC, Internet-Seiten und Co. an andere weiter. Auch am Arbeitsplatz vertraut jeder Dritte berufliche Passwörter anderen Personen an. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM.

„Dass die Bürger ihren Mitmenschen vertrauen, ist zwar grundsätzlich ein positives Zeichen – Passwörter sollten aber nur in Ausnahmesituationen weitergegeben werden“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. „In Einzelfällen kann eine zeitlich begrenzte Weitergabe des Passworts an vertrauenswürdige Personen, z.B. für Wartungsprozesse, notwendig sein. Es sollte dann jedoch zeitnah das bisherige Passwort gegen ein neues getauscht werden. Grundsätzlich empfehlen wir größtmögliche Zurückhaltung.“

Bei jedem vierten Befragten (27 Prozent) kennt der Lebenspartner ein oder mehrere Passwörter. Jeder Zehnte (9 Prozent) vertraut engen Verwandten, drei Prozent der Befragten ihren Freunden und Bekannten. Dabei sind Ostdeutsche etwas misstrauischer als Westdeutsche: 22 Prozent (Westdeutsche: 28 Prozent) geben ihre Passwörter an den Partner weiter, nur sechs Prozent an Verwandte (Westdeutsche: 10 Prozent). Auch bei der Weitergabe von beruflichen Passwörtern sind die Ostdeutschen zurückhaltender: Während jeder fünfte (19 Prozent) Westdeutsche sie Kollegen anvertraut und jeder achte dem Chef, gibt nur jeder zehnte bzw. zwölfte sie an Kollegen und den Chef weiter. Drei Viertel (75 Prozent) der Ostdeutschen vertrauen niemandem ihr Passwort an, bei den Westdeutschen sind es nur 60 Prozent.

„Viele Menschen geben ihre Passwörter weiter, weil sie befürchten, sie selbst zu vergessen – ähnlich wie den Haustürschlüssel, den man sicherheitshalber in der Nachbarschaft hinterlegt. In der digitalen Welt gibt es dafür aber bessere Alternativen“, so Kempf. Eine bequeme und sichere Lösung zur Passwort-Verwaltung sind so genannte „Passwortsafes“. Diese Programme werden entweder auf einem verschlüsselten Bereich der Festplatte gespeichert oder durch externe Speichermedien wie USB-Sticks oder Smartcards mit dem Rechner verbunden. Sie erstellen automatisch Passwörter, die sich schwerer entschlüsseln lassen. Bei Bedarf weisen sie ein neues Passwort einer speziellen Webseite zu und nutzen beim Abruf dieser Webseite automatisch das entsprechende Passwort. Außerdem werden alle Passwörter verschlüsselt gespeichert. Der Nutzer muss sich auf diese Weise nur noch ein möglichst sicheres Haupt-Passwort merken.

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PC-Downloads: Stärkster Zuwachs seit langem

(02.06.2010)

Ein erfolgreiches Online-Angebot legt erneut stark zu: Der Download-Markt ist im ersten Quartal 2010 um 59 Prozent gewachsen, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal. 94 Millionen Euro wurden umgesetzt.

Dies ist der stärkste Zuwachs seit Jahren, wie der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mitteilte. Ob Musik, Spiele, Videos, Hörbücher oder Software – noch nie waren die Angebote aus dem Netz so beliebt. Mehr als 21 Millionen Mal haben die Deutschen in den ersten drei Monaten entsprechende Dateien aus dem Internet auf ihre PCs geladen. „Dank schneller Internet-Zugänge und einem breiten, attraktiven Angebot setzt sich der Höhenflug bei Downloads fort“, kommentiert BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Über alle Produktgruppen hinweg kostete ein PC-Download in den Monaten Januar bis März 2010 im Schnitt 4,49 Euro. Grundlage der Angaben ist eine neue Erhebung des Instituts GfK für den BITKOM. Die Nachfrage geht weiterhin stärker auf Männer zurück. Sie laden zwei Drittel der Dateien herunter (63 Prozent im ersten Quartal 2010). Frauen tätigen 37 Prozent der Downloads. Dabei sind legale Downloads keine exklusive Domäne jüngerer Nutzer mehr. 58 Prozent der Käufer sind über 30 Jahre alt.

Auch die Gesamtbilanz für 2009 zeigt zweistellige Zuwächse. Demnach haben die Deutschen im vergangenen Jahr Downloads im Wert von 249 Millionen Euro gekauft. Das sind 19 Prozent mehr als 2008. Die Zahl der Downloads stieg um 29 Prozent auf 62 Millionen.

„Künftig kommen vermehrt mobile Geräte für Downloads zum Einsatz“, erklärt Berg. Handys und Smartphones mit UMTS-Standard empfangen in vielen Regionen schon Daten mit DSL-Geschwindigkeit. In diesem Jahr startet der UMTS-Nachfolger LTE, der um ein Vielfaches höhere Geschwindigkeiten ermöglicht. Die nötigen Frequenzen wurden in der vergangenen Woche für 4,4 Milliarden Euro vom Bund versteigert. Damit können die mobilen Breitbandnetze weiter ausgebaut werden. Nach Einschätzung des BITKOM werden auch neue Smartphones, E-Book-Reader und Tablet-PCs den Markt für mobile Downloads antreiben. Berg: „Die neuen mobilen Geräte sind sofort nach dem Einschalten verfügbar und haben große, gut lesbare Bildschirme. Sie sind damit ideal für Downloads nicht nur von Musik, sondern auch von Texten und Filmen.

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Deutschland im SMS-Rausch

(01.06.2010)

Die Anzahl verschickter SMS hat in Deutschland zum dritten Mal in Folge ein Rekordniveau erreicht. 34,4 Milliarden SMS wurden 2009 versendet. Das ist eine Steigerung um fast 24 Prozent gegenüber 2008. Damals wurden 27,8 Milliarden verschickt, 2007 waren es 23,1 Milliarden Stück.

Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit Verweis auf aktuelle Daten der Bundesnetzagentur mit. „SMS-Flatrates, Volumenpakete und Micro-Blogging-Dienste wie Twitter haben entscheidenden Anteil am kontinuierlichen Wachstum des SMS-Versands. Zudem bieten viele Anbieter SMS-Volumina innerhalb ihrer Netze als Prämie an, etwa beim Online-Vertragsabschluss“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. So stieg der Anteil netzinterner SMS innerhalb von zwei Jahren von 47 Prozent auf knapp 64 Prozent im Jahr 2009.

Das Gesamtvolumen versendeter SMS hat sich in weniger als zehn Jahren mehr als verdreifacht. Pro Sekunde wurden 2009 knapp 1.100 SMS verschickt, jeder Deutsche versendete im Schnitt 420 SMS pro Jahr. Der Umsatz mit SMS und MMS betrug 2009 nach BITKOM-Schätzungen rund 2,5 Milliarden Euro. In diesem Jahr erwartet BITKOM einen Rückgang um knapp 8 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Im Gegenzug steigt der Anteil der günstigen netzinternen Kurznachrichten.

Die weltweit erste SMS wurde Ende 1992 verschickt. Ab etwa 1994 unterstützten alle Mobiltelefone den Versand und den Empfang der Kurznachrichten. Auch im heutigen Zeitalter sozialer Netzwerke wird sie stark genutzt. Der SMS-Dienst profitiert dabei von einer großen Gerätebasis: In Deutschland gab es Ende 2009 rund 108 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Damit kommen auf 100 Deutsche ungefähr 132 Anschlüsse.

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Mehr als jeder Zweite spart Geld durch das Internet

(31.05.2010)

Mehr als jeder zweite Deutsche ab 14 Jahren (55 Prozent) hat durch das Web bereits Geld bei Anschaffungen und Einkäufen gespart. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM hervor.

„Im Netz sind die Preise im Durchschnitt niedriger, gleichzeitig wird Transparenz für Verbraucher geschaffen“, kommentiert BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Preissuchmaschinen und Informationsportale helfen, attraktive Angebote zu günstigen Preisen zu finden, und ihre Bedeutung wird weiter steigen – aber eine umfassende Beratung wie im Fachhandel können sie insbesondere bei komplexen Produkten nur selten leisten.“ Die mittlere Altersgruppe nutzt die finanziellen Vorteile am stärksten: 62 Prozent der 30- bis 49-Jährigen berichten von entsprechenden Einsparungen, bei den 50- bis 64-Jährigen sind es lediglich 41 Prozent.

Jeder zweite Internet-Nutzer (48 Prozent) liest vor einem Kauf zudem Bewertungen, die andere in Verbraucherportalen hinterlassen haben. Besonders intensiv schauen Anwender ab 65 Jahren auf solche Kommentare zu Anbietern und Produkten (65 Prozent). In vielen Fällen wird dabei die Kaufentscheidung beeinflusst. „Erfahrungen Anderer helfen etlichen Kunden beim Einkauf“, so Berg. Noch ist es aber eine Minderheit aktiver Nutzer, die selbst Bewertungen abgibt (20 Prozent).

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Sechs von zehn Deutschen kaufen im Internet ein

(19.05.2010)

Sechs von zehn Deutschen kaufen im Internet ein. Das ergab der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

Ende 2008 hatte erst jeder zweite Erfahrungen mit Online-Shopping. „Das Internet bietet einen bequemen Weg einzukaufen, häufig sind die Preise niedriger, die Rückgaberechte verbraucherfreundlicher. Der Online-Shop ist für viele eine vollwertige Alternative gegenüber dem niedergelassenen Händler – nicht zuletzt dank spezieller Bezahlverfahren“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.

Online-Bezahlverfahren wie Paypal, T-Pay oder Click and Buy legten zuletzt stark zu. Jeder Sechste Bundesbürger (17 Prozent) hat bereits auf diesem Weg Rechnungen beglichen. 2008 waren es erst jeder neunte (11 Prozent). Bei den 30- bis 40-Jährigen sind solche neuen Bezahlverfahren besonders beliebt. 29 Prozent aus dieser Altersgruppe sind bei mindestens einem dieser Systeme registriert – ein Plus von neun Prozentpunkten. Der Vorteil: Sensible Daten wie Bankverbindung oder Kreditkartennummer müssen nicht bei jeder einzelnen Transaktion übermittelt werden, da die Kunden beim Anbieter ein Konto führen. Außerdem funktioniert die Abwicklung der Bezahlvorgänge vergleichsweise schnell und einfach.

Die meisten Internet-Einkäufe in Deutschland werden allerdings weiterhin per Rechnung bezahlt. 41 Prozent aller Bundesbürger haben über dieses Bezahlverfahren schon einmal ihre Onlinekäufe beglichen, 36 Prozent bezahlten per Vorkasse. Einzugsermächtigungen wurden von 22 Prozent genutzt, die Zahlung per Nachnahme von 16 Prozent. Mit Kreditkarten geht man hingegen zurückhaltend um. Sie sind mit einer Nutzung von lediglich 15 Prozent von allen Bezahlverfahren am wenigsten beliebt.

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