News-Ticker-Archiv

Pusht die “Wirtschaftskrise” bei Buchverlagen das Onlinemarketing?

(10.09.2009)

Überlegungen von Ehrhardt F. Heinold.

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20 Millionen Deutsche stellen eigene Fotos ins Internet

(07.09.2009)

Mehr als 20 Millionen Bundesbürger stellen bereits eigene Fotos ins Netz. Im vergangenen Jahr waren es erst 15 Millionen. Das ist ein Zuwachs von 32 Prozent. Das Hochladen eigener Videofilme wird ebenfalls beliebter. 5,6 Millionen Deutsche haben derzeit eigene Clips online gestellt – 2008 waren es noch 4,4 Millionen.

Dies ergab eine repräsentative Studie von Techconsult im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Befragt wurden 1.002 Personen ab zehn Jahren. „Immer mehr Menschen möchten andere an ihrem Leben teilhaben lassen und stellen eigene Fotos oder Videos ins Netz“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Dank einfach zu bedienender Webangebote kann man inzwischen auch ohne technische Kenntnisse im Internet publizieren.“

Die Veröffentlichung von Fotos und Filmen im Internet erfreut sich auch bei älteren Menschen wachsender Beliebtheit. 2,5 Millionen Bundesbürger über 60 Jahre stellen Fotos von sich ins Netz (2008: 1,6 Mio.). Bei den Männern sind es 1,8 Millionen (2008: 1,2 Mio.), bei den Frauen 0,7 Millionen (2008: 0,4 Mio.).

Das Einstellen von Fotos und Videos ist aber vor allem bei jungen Menschen üblich. Mehr als vier von fünf Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren bringen ihre Fotos ins Internet. In dieser Altersgruppe ist die Nutzung von sozialen Netzwerken weit verbreitet, wo das Einstellen privater Daten eine bedeutende Rolle spielt.

Die technische Ausstattung für das Hochladen digitaler Aufnahmen ist in vielen Haushalten bereits vorhanden: In 70 Prozent der Haushalte steht ein Computer, in mehr als jedem zweiten Haushalt (58 Prozent) gibt es einen digitalen Fotoapparat, 15 Prozent besitzen eine digitale Videokamera und praktisch flächendeckend verbreitet sind Mobiltelefone (86 Prozent). Die meisten Handys verfügen über eingebaute Kameras. Berg: „Mit modernen internetfähigen Mobiltelefonen können Schnappschüsse innerhalb von Sekunden ins Internet gestellt werden.“

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Internet-Radio hat den Durchbruch geschafft

(02.09.2009)

Mehr als jeder vierte Internet-Nutzer hört Online-Radio. Insgesamt nutzen fast 16 Millionen Deutsche dieses Angebot, mehr als 10 Millionen Männer und rund 5,5 Millionen Frauen. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit.

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage von Techconsult unter tausend Personen über 10 Jahre. „Online-Radios werden dank schneller Internetzugänge, kostengünstiger Flatrates und der steigenden Verbreitung internetfähiger Handys immer beliebter. Zusätzlichen Schub bringen die neuen WLAN-Radios, die Internet-Sender auch ohne Computer abspielen können“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Besonders beliebt ist Web-Radio bei jungen Männern. Mehr als jeder zweite männliche Internet-Nutzer zwischen 10 und 24 Jahre hört Online-Radio. Bei den Mädchen und Frauen dieser Gruppe sind es immerhin 30 Prozent.

Radio übers Internet hat einige Vorteile gegenüber dem klassischen Empfang per Antenne. So liefern Webradios häufig Informationen zu den Interpreten und Titeln, die gerade gespielt werden. „Oft genügt ein Mausklick, um einen gerade im Internet-Radio gespielten Titel bei einem Online-Portal zu kaufen und sofort herunterzuladen“, sagte Berg. Zudem können die Nutzer auf Radiostationen in aller Welt zugreifen, egal ob auf etablierte Sender oder reine Internet-Stationen. Es gibt keine lokale Beschränkung wie bei UKW. „Mittlerweile existieren mehrere tausend Radiosender im Internet. Für jeden Musikgeschmack gibt es spezielle Angebote“, sagte Berg. Übersichten über viele Radiostationen gibt es beispielsweise unter www.surfmusik.de oder www.medien-index.de. Viele etablierte Radiosender verstärken derzeit ihre Online-Aktivitäten. Berg: „Insbesondere öffentlich-rechtliche Radio-Sender legen immer häufiger ihre Wortbeiträge als Sound-Dateien, etwa als so genannte Podcast, im Netz ab und ermöglichen damit eine zeitlich unabhängige Nutzung.“

Nach BITKOM-Daten verfügten Ende 2008 rund 23 Millionen der fast 40 Millionen Haushalte über einen schnellen Internet-Zugang. Das entspricht 58 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Ein Jahr vorher waren es noch 50 Prozent. Für das Jahr 2009 erwartet der BITKOM ein Plus von 13 Prozent auf 26 Millionen Breitband-Anschlüsse. Dann verfügen zwei von drei Haushalten über einen schnellen Zugang ins Internet. Das verbessert die Voraussetzung für den Empfang von Musik über das Internet weiter. „Online-Hörer sollten darauf achten, die Angebote per Internet-Flatrate zu nutzen“, sagte Berg. Bei Zeit- oder Volumentarifen können schnell hohe Gebühren anfallen.

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