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Das Krick-Firmengebäude in Eibelstadt

Blog-Archiv

Microhoo fordert Googles Wissensmonopol heraus

(30.07.2009)

Was passiert, wenn Yahoos Web-Suche künftig Microsofts Bing unter der Haube hat? Muss der Konkurrent Google zittern, zerbricht das Suchmaschinen-Monopol, erobert Bing das Web? Alles unwahrscheinlich. Doch es geht nicht nur um Marktanteile – sondern um wertvolles Wissen.

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Apple blockiert Google-Software für iPhone

(30.07.2009)

Die Anwendung Voice macht es möglich: Gratis von Handy zu Handy telefonieren. Das grämt aber den exklusiven Netzbetreiber AT&T, munkeln US-Medien. Nun wirft Apple kurzerhand Google Voice aus dem App Store heraus.

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Online-Handel legt 15 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro zu

(29.07.2009)

Die Deutschen geben in diesem Jahr so viel Geld wie noch nie im Internet aus und sorgen damit für steigende Umsätze im Versand- und Online-Handel.

Der Branchenumsatz wird in diesem Jahr bei anhaltend stabiler Konsumstimmung voraussichtlich um 1,7 Prozent auf 29,1 Mrd. Euro (2008: 28,6 Mrd.) zulegen können. Der Anteil am Einzelhandel erreicht dadurch erstmals die neue Höchstmarke von 7,4 Prozent (2008: 7,2 Prozent). Das hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) auf seiner Jahrespressekonferenz in Düsseldorf bekanntgegeben. Grundlage ist das aktuelle Zwischenergebnis der repräsentativen Verbraucherstudie „Distanzhandel in Deutschland 2009“, die vom Forschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des bvh durchgeführt wird. Der Online-Umsatz mit Waren wird demnach in 2009 voraussichtlich um 15 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro (2008: 13,4 Mrd. Euro) zulegen.

Online-Anteil des Versandhandels überspringt erstmals 50-Prozent-Marke

„Die Branche bekommt starken Rückenwind aus dem Internet und kann damit gegen den allgemeinen Trend im Einzelhandel wachsen“, sagte Dieter Junghans, bvh-Präsidiumsmitglied und Geschäftsführender Gesellschafter des Aachener Multi-Channel-Versenders Pro Idee, „ganz gleich ob stationäre Händler, Warenhersteller, oder Apotheken – es gibt immer mehr Unternehmen, die eigene Online-Shops eröffnen und dadurch zusätzliche Umsätze erwirtschaften. Jedes Unternehmen, das im Internet Handel betreibt, ist ein Versender. Gleichzeitig wird der Versandhandel immer mehr zum Online-Handel.“ Bei 15,4 Mrd. Euro Online-Umsatz mit Waren wird der Versandhandel in diesem Jahr voraussichtlich 53,0 Prozent (2008: 46,9 Prozent) seiner Erlöse im Internet erwirtschaften. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz überspringt damit erstmals die psychologisch wichtige 50-Prozent-Marke.

Rund 70 Prozent der Online-Käufer nutzen gedruckte Kataloge

Trotz Internet-Zeitalter dient der gedruckte Katalog vielen Kunden nach wie vor als verlässliche Informationsquelle. Bei schriftlichen und telefonischen Bestellungen ist er in rund 80 Prozent aller Fälle das einzige genutzte Medium. Aber auch 69 Prozent (2008: 73 Prozent) der Online-Käufer nutzen gedruckte Kataloge, bevor sie eine Warenbestellung im Internet aufgeben. Selbst in den Altersjahrgängen bis 39 Jahre liegt die Nutzung noch immer bei mindestens 64 Prozent. Junghans sagte: „Wir sind noch weit davon entfernet, den Katalog als Werbemittel in Frage stellen zu können. Die Frage lautet stattdessen, wie der Katalog der Zukunft aussehen muss.“

Umsatzstarke Versender mit Katalog- und Internet-Angebot

Den größten Umsatz der Branche werden in diesem Jahr voraussichtlich erneut mit Abstand Versender mit parallelem Katalog- und Internet-Angebot erwirtschaften. Für diese Versendergruppe erwartet der bvh derzeit eine bessere Entwicklung als in 2008 und nur leichten Umsatzrückgang von 0,8 Prozent (2008: -4,6 Prozent) auf rund 16,5 Mrd. Euro (2008: 16,6 Mrd. Euro). Die reinen Internet-Versender (Internet-Pure-Player) legen voraussichtlich 6,2 Prozentpunkte auf rund 4,8 Mrd. Euro (2008: 4,5 Mrd. Euro) Gesamtumsatz zu. Gewerbliche Ebay-Händler (Ebay-Powerseller) können ihren Umsatz voraussichtlich um 7,2 Prozent auf rund 2,2 Mrd. Euro (2008: 2,08 Mrd. Euro) steigern. Hinweise für ein abermaliges Umsatzwachstum gibt es bei den „Versendern mit Heimat im Stationärhandel“ (Vorjahresumsatz: 1,4 Mrd. Euro) und den Teleshopping-Versendern (Vorjahresumsatz: 1,2 Mrd. Euro).

Steigende Nachfrage nach „Medien“ / Weniger Ausgaben für Mode

Bislang geht der bvh für 2009 von 52,1 Mio. (2008: 52 Mio.) Versandhandelskunden hierzulande aus. Darunter sind 24,1 Mio. Männer (2008: 24,0 Mio.) und 28,0 Mio. Frauen (2008: 28,0 Mio.). Bei den Männern steigen die Ausgaben im Versandhandel voraussichtlich auf 11,4 Mrd. Euro (2008: 10,8 Mrd.), während Frauen annähernd die gleiche Summe für Einkäufe per Internet, Telefon oder Bestellkarte aufwenden (17,7 Mrd. Euro, 2008: 17,8 Mrd. Euro). Insgesamt kauft jeder Deutsche in diesem Jahr pro Kopf der Bevölkerung für 354 Euro (2008: 346 Euro) im Versand- und Online-Handel ein.

Dabei werden am häufigsten „Bekleidung, Textilien und Schuhe“ bestellt. Allerdings ist hier die Nachfrage bislang mit 38 Prozent (2008: 42 Prozent) Anteil an den Gesamtbestellungen niedriger als im Vorjahr. Bleibt diese Zahl im weiteren Verlauf der Befragung konstant, könnte die Kaufzurückhaltung in der umsatzstärksten Warengruppe am Jahresende zu einem Umsatzminus von bis zu 5 Prozent führen (Gesamtumsatz 2008 in diesem Segment: 13,4 Mrd. Euro). Größere Nachfrage ist dagegen im Bereich „Medien“ (Bücher, CDs, DVDs) zu verzeichnen. Hier kann der Anteil an den Gesamtbestellungen voraussichtlich auf 21 Prozent (2008: 18 Prozent) zulegen, wobei der Umsatz der zweitstärksten Warengruppe aufgrund sinkender Ausgaben pro Kauf auf Vorjahresniveau verbleibt (Gesamtumsatz 2008: rund 2,9 Mrd. Euro). Weniger Bestellungen (5 Prozent an Gesamtzahl; 2008: 6 Prozent) verzeichnet die „Unterhaltungselektronik“, die im vergangenen Jahr mit 2,1 Mrd. Euro die drittumsatzstärkste Warengruppe war. Setzt sich der bislang beobachtete Trend fort, sind in 2009 Umsatzrückgänge von bis zu 10 Prozent möglich. Hinweise für Umsatzwachstum gibt es z.B. bei „Haushaltsgeräten“, „Computer und Zubehör“ sowie „Medikamenten“.

Gesamtausgaben der Deutschen im Internet bei 21,8 Mrd. Euro

Vom Internet-Boom in Deutschland profitieren nicht nur die Versender. Um Aussagen über die Gesamtausgaben der Deutschen im Internet treffen zu können, lässt der bvh seit nunmehr drei Jahren auch die Ausgaben der Deutschen für digitale Dienstleistungen messen. Damit ist z.B. der Umsatz mit dem Download von Musikfiles, Online-Tickets und privaten Übernachtungsbuchungen im Internet gemeint. Dieser wird in 2009 voraussichtlich um 8,5 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro (2008: 5,9 Mrd. Euro) steigen können. Damit würden die Deutschen in 2009 insgesamt 21,8 Mrd. Euro im Internet ausgeben (15,4 Mrd. Euro für Waren; 6,4 Mrd. Euro für digitale Dienstleistungen). Das entspricht einem Plus von 13 Prozent (2008: 15 Prozent).

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Im Internet kaufen Verbraucher am liebsten Fahrkarten

(27.07.2009)

Tickets für Flüge und Bahnfahrten sind die beliebtesten Produkte beim Online-Shopping. Mit 47 Prozent haben fast die Hälfte aller Internetnutzer in Deutschland bereits eine Bahnfahrkarte oder ein Flugticket im Netz gekauft. Das entspricht 24 Millionen Bundesbürgern, berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer repräsentativen Umfrage unter Tausend Befragten.

Auf Platz zwei folgen Eintrittskarten für Konzerte, Theater, Kino oder andere Events. 40 Prozent der Internetnutzer oder 20 Millionen Deutsche haben bereits Eintrittskarten im Internet geordert. Den dritten Rang der beliebtesten Online-Produkte belegen Bücher. 35 Prozent der Befragten haben im Internet schon einmal ein Buch bestellt (15 Millionen). „Der Online-Einkauf gehört heute zum Alltag vieler Menschen wie der Gang zum Bäcker“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Laut Umfrage haben 44 Millionen Verbraucher Waren oder Dienstleistungen online gekauft. Das entspricht 88 Prozent aller Internetnutzer. Auch drei Viertel der Senioren ab 65 Jahren haben bereits im Internet eingekauft. Am stärksten wird das Online-Shopping in der Altersklasse der 30- bis 49-Jahrigen mit 92 Prozent genutzt.

„Einen Schwerpunkt beim Online-Shopping bildet das Thema Reisen und Verkehr“, sagte Scheer. Neben Fahrkarten werden auch Übernachtungen (28 Prozent der Internetnutzer) und Pauschalreisen (15 Prozent) sehr gerne online gebucht. Bei diesen Diensten kann das Internet seine Vorteile voll ausspielen. Scheer: „Die Verbraucher erhalten im Internet umfangreiche Informationen über Routen und Preise, sie können das Ticket online bezahlen und in der Regel sofort ausdrucken. Einfacher und bequemer geht es nicht.“ Zu den Klassikern des Online-Shoppings gehören Medien. Neben Büchern auf Rang 3 sind mit Musik auf Platz 7 (24 Prozent der Internetnutzer, 12 Millionen Deutsche) und Filmen auf Platz 8 (22 Prozent der Internetnutzer, 11 Millionen Deutsche) zwei weitere Produkte aus dem Bereich Medien in den Top-10 vertreten. „Neben dem Kauf von Datenträgern wie CDs und DVDs gewinnt der Download von Musik und Filmen in diesem Segment zunehmend an Bedeutung“, sagte Scheer.

Ebenfalls sehr beliebt sind Elektronikprodukte. 27 Prozent der Internetnutzer haben online Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Kameras oder MP3-Player gekauft. Bei Haushaltsgeräten sind es 22 Prozent der Internetnutzer und bei Computern 16 Prozent. Aber auch Produkte wie Kleidung und Accessoires sind beliebte Waren, die im Internet gekauft werden. 27 Prozent der Internetnutzer (13,5 Millionen) haben bereits Kleidung oder Accessoires im Internet gekauft. Das ist Platz fünf im BITKOM-Ranking. „Das klassische Versandhandelsgeschäfts über gedruckte Kataloge wandert zunehmend ins Internet ab“, sagte Scheer. Fast die Hälfte des gesamten Versandhandels in Deutschland wird heute online abgewickelt.

Männer und Frauen nutzen das Online-Shopping gleich intensiv, unterscheiden sich aber stark bei der Wahl der Produkte. So kaufen 33 Prozent der Frauen im Internet Bekleidung ein, aber nur 21 Prozent der Männer. Die weiblichen Online-Käufer liegen zudem bei Büchern, Haushaltsgeräten und Eintrittskarten vorne. Dagegen kaufen 31 Prozent der Männer Unterhaltungselektronik im Netz, aber nur 22 Prozent der Frauen. Weitere Männerdomänen beim Online-Shopping sind Filme, Computer und Musik.

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Lesetipp: Google und die Freeconomy

(23.07.2009)

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Online-Wirtschaft: Wie man durch Verschenken Geld verdient

(23.07.2009)

Im Internet ist vieles gratis. Wie man dennoch im Web Gewinn macht, erklärt Chris Anderson im Buch “Free”. Doch lassen sich auf diese Weise Jobs retten?

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72 Prozent der deutschen Erwachsenen nutzten das Internet

(22.07.2009)

72 Prozent aller deutschen Erwachsenen nutzten im II. Quartal 2009 das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo, so das Ergebnis der Internet-Strukturdaten (pdf, 79 KB) der Forschungsgruppe Wahlen. Dies bedeutet im Vergleich zum I. Quartal ein Plus von drei Prozentpunkten. Im Einzelnen nutzten im II. Quartal 79 Prozent der Männer und 66 Prozent der Frauen das Internet, im Westen waren es 74 Prozent und im Osten der Republik 65 Prozent.

Von jenen, die das Internet nutzen, verweilen 28 Prozent bis zu zwei Stunden in der Woche im Internet, 43 Prozent zwischen drei und zehn Stunden und 27 Prozent über zehn Stunden. Dabei sind Männer deutlich häufiger zehn Stunden und länger online als Frauen (34 Prozent gegenüber 19 Prozent).

Über 60-Jährige weit unterdurchschnittlich vertreten

Altersspezifische Unterschiede im Umgang mit dem Internet treten mittlerweile nur noch zwischen Bürgern unter und über 50 Jahren auf. In allen Altersgruppen bis 49 Jahren nutzen mindestens 90 Prozent das Internet: Im Einzelnen sind dies jeweils 97 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sowie der 25- bis 29-Jährigen, 92 Prozent der 30- bis 39-Jährigen und 90 Prozent der 40- bis 49-Jährigen. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es mittlerweile 80 Prozent und bei den über 60-Jährigen weit unterdurchschnittliche 34 Prozent. In der höchsten Altersgruppe fallen die geschlechtsspezifischen Unterschiede sehr hoch aus. Der prozentuale Anteil der über 60-jährigen Männer, welche das Internet nutzen, fällt mit 48 Prozent doppelt so hoch aus wie jener der über 60-jährigen Frauen mit 24 Prozent. In den anderen Altersgruppen gibt es kaum noch geschlechtsspezifische Unterschiede.

Gut ein Drittel der Deutschen bediente sich im II. Quartal 2009 des Internets, um Nachrichten über Politik abzurufen. Bezogen nur auf die Gruppe der Internet-Nutzer sind dies 47 Prozent. Auch hier zeigt sich in geschlechtsspezifischer Hinsicht ein unterschiedliches Nutzungsverhalten: In allen Altersgruppen rufen wesentlich mehr Männer als Frauen Politiknachrichten im Internet ab. Außerdem nutzen Jüngere diese Möglichkeit viel häufiger als Ältere.

Medium der formal höher Gebildeten

Noch immer ist das Internet ein Medium der formal höher Gebildeten. Während nahezu alle Deutschen mit Hochschulreife (93 Prozent) das Internet nutzen und auch 84 Prozent jener mit Mittlerer Reife, so sind es bei jenen mit Hauptschulabschluss und Lehre mehr als die Hälfte (56 Prozent) und bei jenen mit Hauptschule ohne Lehre unterdurchschnittliche 40 Prozent.

Die Unterschiede in Bezug auf die Berufsgruppenzugehörigkeit fallen nicht so groß aus, nach wie vor sind jedoch die Arbeiter deutlich unterrepräsentiert (56 Prozent). Bei den einfachen bis mittleren Angestellten und Beamten nutzen 77 Prozent das Internet und bei den höheren Angestellten und Beamten 81 Prozent, unwesentlich mehr sind es bei den Selbstständigen (82 Prozent).

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Nachrichten-Websites erreichen neuen Rekord

(22.07.2009)

Fast 3,1 Milliarden Besuche verzeichnen die 20 beliebtesten deutschen Online-Nachrichtenportale im ersten Halbjahr 2009. Das ist ein erneuter Rekord. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 2,4 Milliarden Besuche.

„Die Informationswege verändern sich weiterhin rasant. Immer mehr Menschen halten sich mit den Angeboten der Online-Nachrichtenseiten auf dem Laufenden“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Die Info-Flaggschiffe im Internet werden mittlerweile als zuverlässige Informationsquelle akzeptiert“, so Berg. Allein im ersten Halbjahr 2009 steuerten mehr Menschen die populärsten News-Seiten an als im gesamten Jahr 2005; damals waren es 2,7 Milliarden Besuche in zwölf Monaten.

Das erfolgreichste Nachrichtenportal Deutschlands ist weiterhin Spiegel Online. Von Januar bis Juni verzeichnet der Internet-Auftritt 648,5 Millionen Besuche. Das ist ein Zuwachs von 122,1 Millionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anteil an den Top 20 liegt bei 21,2 Prozent. Auf Platz 2 folgt Bild.de. Als Ableger der größten deutschen Boulevardzeitung zählt Bild.de 542,5 Millionen Besucher – im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es 353,6 Millionen. Der Zuwachs in der Nutzergunst macht sich auch im Top-20-Marktanteil von Bild.de bemerkbar. Er stieg von 14,8 Prozent im 1. Halbjahr 2008 auf 17,8 Prozent im 1. Halbjahr 2009. Ebenfalls unter den Top Ten finden sich Chip Online, Kicker, Heise Online, Sport1, Focus Online, Welt Online, Süddeutsche.de und n-tv Online. Diese Angebote erreichten im ersten Halbjahr jeweils zwischen 113 und 243 Millionen Besucher.

Für die zweite Jahreshälfte erwartet der BITKOM weiter steigende Besuchszahlen. Berg: „Die Bundestagswahl wird viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wenn es Mitte August richtig mit dem Wahlkampf losgeht, wird sich dies auch in den Besuchszahlen der Nachrichtenportale niederschlagen.“

Der Boom wird zum großen Teil von den thematisch breit aufgestellten Nachrichtenseiten der bundesweiten Tages- und Wirtschaftspresse getragen. In den Top 20 finden sich allerdings auch Special-Interest-Angebote, die sich auf einzelne Themen wie Sport oder Computer konzentrieren. Hinzu kommen Internetableger von Regionalzeitungen, die in ihrem Einzugsbereich so stark sind, dass es für eine Platzierung in den deutschen Top 20 reicht. Alle diese Portale sind frei zugänglich.

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Lesetipp: Content is a Service Business

(20.07.2009)

Content is a Service Business – Tools of Change for Publishing

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Socialtext

(20.07.2009)

Socialtext lanciert eine Microblogging-Lösung für Unternehmen. Billig ist es nicht, dafür wird der Server gleich mitgeliefert.

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Google News

(20.07.2009)

Google News wird lokal. Nach Eingabe der gesuchten Postzeitzahl werden primär die Nachrichten lokaler Medien und Artikel über die Region angezeigt.

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Mobile Datendienste boomen europaweit

(16.07.2009)

Mobile Datendienste sind gefragt wie nie. Nach mehreren Boom-Jahren legen die Anbieter in diesem Segment europaweit erneut zu. 2009 und 2010 wird der Markt um je zehn Prozent wachsen – trotz Wirtschaftskrise.

Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin auf Basis aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO mit. „Immer mehr und immer länger nutzen die Menschen die Möglichkeiten des mobilen Internets, sei es per Handy oder mit Net- und Notebooks“, kommentierte Friedrich Joussen, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM. „Das Internet kennt beim Zugang zu Informationen und Wissen keine Grenzen und Öffnungszeiten. Informationen und Service-Dienste sind unabhängig von Ort und Zeit verfügbar und aktiv nutzbar. Der Trend zeigt klar, dass mobile Internet-Anwendungen zunehmend bedeutender werden, in Europa wie international.“

Die Nutzer schätzen vor allem die Informationsvielfalt und Flexibilität auch unterwegs. „In Ländern wie Indien oder auf dem afrikanischen Kontinent wird das mobile Internet der Schlüssel zu Wissen, Wachstum und Wohlstand. Dort wird es für den Zugang zum Internet keine Investitionen in den Aufbau einer Festnetz-Infrastruktur geben“, erklärte Joussen.

Mobile Business-Anwendungen für Unternehmen sowie Unterhaltung für unterwegs spielen beim Marktwachstum eine bedeutende Rolle. Die Bürger und Unternehmen geben demnach in diesem Jahr EU-weit 32,6 Milliarden und im kommenden Jahr 36,0 Milliarden Euro für mobile Datendienste aus. Großbritannien hat 2009 mit 5,6 Milliarden Euro voraussichtlich das größte Marktvolumen. Auf Platz 2 liegt Deutschland mit 5,2 Milliarden Euro, gefolgt von Italien mit ebenfalls knapp 5,2 Milliarden und Frankreich mit 4,0 Milliarden Euro. Spanien als fünftgrößter Markt kommt auf 3,2 Milliarden Euro. Die höchsten Zuwachsraten haben mobile Datendienste in Italien (2009: 12,4 Prozent).

„Mobile Datendienste sind die Wachstumschance für die Telekommunikations- und Internetbranche“, erklärt Joussen. In Deutschland sind nach BITKOM-Berechnungen die Umsätze mit mobilen Internetzugängen und mobiler E-Mail inzwischen höher als die Erlöse aus SMS- und MMS-Versand.

„Die modernen Smartphones und Netbooks mit integriertem HSDPA-Zugang haben der mobilen Internetnutzung zum Durchbruch verholfen“, so Joussen. Umfangreiche Web-, Mail- und Multimedia-Funktionen gehören bereits in Mittelklasse-Modellen zum Standard. Durch die stark gestiegene Leistungsfähigkeit der Geräte und offene Betriebssysteme sei im Handymarkt ein Wettbewerb entstanden, der zu immer größerer Anwendungsvielfalt bei gleichzeitig sinkenden Kosten für die Kunden geführt habe. Im Trend liegen Zusatzprogramme für das Handy, so genannte „Apps“, darunter standortbasierte Anwendungen wie Straßenkarten und Restaurantfinder. Weiteren Auftrieb erhält der Markt für mobile Datendienste durch immer günstigere Notebooks und Netbooks.

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Das Ende der Gatekeeper

(15.07.2009)

Wie Twitter die Entstehung von Nachrichten verändert…

Gelesen bei massenpublikum.de.

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Abmahnungen

(15.07.2009)

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) mahnt soziale Netzwerke zu mehr Datenschutz

Gelesen bei Spiegel Online.

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