News-Ticker-Archiv

Video von BBC: Mobile Anwendungen

(23.04.2009)

Die BBC hat ein recht nettes Filmchen zu mobilen Applikationen gedreht. In diesem Film wird James Whatley interviewt, der sich durch Bloggen und viele Veröffentlichungen unter anderem auf Mobile Industry Review einen Namen gemacht hat.

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Weltneuheit Duft-Mail: Nur ein Scherz?

(23.04.2009)

Gelesen im KMU-Blog.

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Girls‘ Day – Mädchen für IT-Berufe begeistern

(22.04.2009)

Das Interesse von jungen Mädchen an Berufen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik geht weiter zurück. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM.

Frauenanteil in IT-Berufen sinkt stetig

Danach waren im Jahr 2008 unter den 40.862 Auszubildenden in den IT-Berufen nur 9 Prozent Frauen. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 lag der Anteil der Mädchen unter den IT-Azubis noch bei 10,6 Prozent und im Jahr 2001 sogar bei 14,2 Prozent. Seitdem ist der Frauenanteil kontinuierlich gesunken. Zu den IT-Berufen gehören technisch orientierte Ausbildungen zur Fachinformatikerin und IT-System-Elektronikerin, aber auch kaufmännische Berufsbilder wie die Informatikkauffrau.

Girls’ Day gibt Einblick

„Die Begeisterung junger Frauen für Technik ist kein Selbstläufer. Wir müssen junge Frauen bereits frühzeitig für technische Berufe gewinnen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer am Vortag des Girls‘ Day. Beim Girls‘ Day können Mädchen und junge Frauen bei Aktionen von Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland einen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder gewinnen. Scheer: „Im IT-Sektor geht es nicht nur um Programmiertätigkeiten. Kreativität, Kommunikationsstärke und Kundenverständnis haben besonders hohe Bedeutung.“

Nur wenige Frauen in technischen Studiengängen

Dennoch entscheiden sich zu wenige junge Frauen für ein Informatikstudium. Seit mehreren Jahren dümpelt die Quote der weiblichen Studienanfänger im Studienfach Informatik an deutschen Hochschulen um 17 Prozent. Im Studienjahr 2007/2008 waren von deutschlandweit 122.063 Studierenden der Informatik nur 14,6 Prozent Frauen. Im Maschinenbau waren von insgesamt 137.531 Studierenden 17,2 Prozent weiblich und in der Elektrotechnik lag der Frauenanteil unter 63.943 Studierenden sogar nur bei 8,3 Prozent. Einziger Lichtblick ist der hohe Frauenanteil in der Mathematik. Er lag im Studienjahr 2007/2008 bei 49,3 Prozent von insgesamt 56.216 Mathe-Studierenden.

Informatik als Pflichtfach in der Schule

Bei einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM unter Schülern und Studenten gaben 11 Prozent der jungen Männer an, dass sie später im Bereich IT oder Elektronik arbeiten wollen, aber nur ein Prozent der jungen Frauen. „Die Richtungsentscheidung für ein Informatikstudium oder eine IT-Ausbildung fällt bereits im Alter von 13 bis 14 Jahren“, sagte Scheer. Deshalb fordert der BITKOM, dass in den Schulen rund ein Drittel des Unterrichts für Technik, Informatik und Naturwissenschaften verwendet werden. Die Informatik sollte als Pflichtfach in der Sekundarstufe I eingeführt werden. Zudem sollten die Mädchen mit speziellen Lernangeboten gefördert werden.

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Mehr Lehrstellen für IT-Azubis trotz Wirtschaftskrise

(22.04.2009)

Im IT- und Telekommunikationssektor wird trotz der Wirtschaftskrise verstärkt ausgebildet. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den IT-Berufen ist im Jahr 2008 um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 15.785 gestiegen, teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit.

Ausbildung zum Fachinformatiker stark nachgefragt

Am beliebtesten ist bei den Jugendlichen die Ausbildung zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin. In diesem IT-Beruf ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 11 Prozent auf 9.645 gestiegen. Ein Plus verzeichneten auch Ausbildungen zum IT-System-Elektroniker mit einem Zuwachs von 2 Prozent auf 2.517. Die Zahl der Anfänger in den kaufmännischen IT-Berufen war mit minus 2,6 Prozent auf 3.623 leicht rückläufig. Grundlage der BITKOM-Auswertung sind aktuelle Daten der Kammerorganisation DIHK.

Beste Perspektiven für das Berufsleben

„Der Hightech-Sektor bietet jungen Leuten beste Perspektiven für ihr Berufsleben“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die Arbeitsmarktsituation ist trotz der Wirtschaftskrise nach wie vor stabil.“ Der BITKOM geht davon aus, dass die Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche 2009 bei rund 830.000 unter dem Strich konstant bleibt. Scheer: „Die Unternehmen investieren in den Mitarbeiternachwuchs.“

Der BITKOM gibt Jugendlichen Tipps, wie sie einen Ausbildungsplatz in den IT-Berufen finden können und welche Voraussetzungen sie dafür mitbringen sollten.

Welche Berufe es gibt: Bei den IT-Berufen wird zwischen den eher technischen und den eher kaufmännisch geprägten Berufsbildern unterschieden. Fachinformatiker und IT-System-Elektroniker entwickeln Software-Lösungen, führen neue IT-Lösungen bei Anwendern ein und sorgen dafür, dass die IT-Systeme in Unternehmen und anderen Organisationen reibungslos funktionieren. IT-Kaufleute unterstützen den Vertrieb von IT-Lösungen oder sind auf der Anwenderseite für die Auswahl geeigneter Hard- und Software zuständig. Übrigens ist etwa die Hälfte der Ausbildungsinhalte bei sämtlichen IT-Berufen gleich. Technisches und betriebswirtschaftliches Wissen ist in der Berufspraxis untrennbar miteinander verknüpft.

Was Bewerber mitbringen müssen: Die Unternehmen suchen nicht nur „Computer-Freaks“. Wichtig sind gute mathematische Kenntnisse mindestens auf dem Niveau der mittleren Reife, logisches Denken und eine strukturierte Herangehensweise an komplexe Aufgaben. Wer Spaß an Mathe und Physik hat und sein Wissen in einem Gespräch gut darstellen kann, ist in einer IT-Ausbildung richtig. Ordentliche Englisch-Kenntnisse sind von Vorteil. Wer seine Eignung für einen IT-Beruf einschätzen möchte, kann dies unter www.it-berufe.de mit einem Online-Test tun.

Wo Lehrstellen zu finden sind: Erster Anlaufpunkt ist die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de. Viele Unternehmen schreiben ihre Lehrstellen aber heute ausschließlich auf der eigenen Website oder in Online-Jobbörsen wie Stepstone, Monster oder JobScout aus. Die Stellenmärkte der lokalen Tageszeitungen sollten Bewerber ebenfalls im Blick haben. Wichtigster Ansprechpartner in allen Ausbildungsfragen ist die örtliche Industrie- und Handelskammer.

Wie man sich bewirbt: IT-Unternehmen und größere Betriebe aus anderen Branchen bevorzugen heute in der Regel Bewerbungen per Internet. Wer einen IT-Ausbildungsplatz sucht, sollte daher elektronische Unterlagen bereit halten. Wichtig: Elektronisch ist nicht gleichbedeutend mit formlos. Die ordentliche Formulierung und Gestaltung von Anschreiben und Lebenslauf ist hier ebenso wichtig wie bei Bewerbungen in Papierform.

Welches Unternehmen: Früher galt: Große Unternehmen haben Ausbildungsabteilungen, kleine Unternehmen bilden direkt am späteren Arbeitsplatz aus. Heute hat sich die Ausbildung fast überall in die operativen Einheiten der Unternehmen verlagert und ist damit noch praxisnäher. Bewerber sollten beim Auswahlgespräch offensiv nachfragen: Wie wird ausgebildet? Kann der Arbeitgeber alle Ausbildungsinhalte abdecken? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?

Übrigens bilden nicht nur IT- und Telekommunikationsfirmen in den IT-Berufen aus. IT-Systeme kommen in vielen anderen Wirtschaftszweigen zum Einsatz. Daher lohnt es sich, auch bei Dienstleistungsunternehmen, Industriebetrieben, Banken und Versicherungen oder Handelskonzernen nach Ausbildungsplätzen im IT-Bereich zu suchen.

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Online-Bewerbungen liegen im Trend

(20.04.2009)

Gut 7 Millionen Bundesbürger haben sich bereits per Internet für eine freie Stelle beworben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter tausend Deutschen ab 14 Jahren ergeben.

„Ohne das Internet geht bei der Jobsuche nichts mehr“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Laut der Umfrage hat sich knapp ein Fünftel aller Internetnutzer im erwerbsfähigen Alter bereits online beworben. Besonders hoch ist der Anteil bei den 30- bis 49-Jährigen, von denen sich ein Viertel per Internet für eine Stelle beworben hat. Bei älteren Arbeitnehmern ab Fünfzig sinkt die Quote auf 5 Prozent. In der Regel schicken die Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail – nahezu drei Viertel aller Online-Bewerbungen erfolgen auf diesem Weg. Ein Viertel der Bewerber hat dagegen ein Online-Formular des potenziellen Arbeitgebers genutzt. „Die Personalauswahl wird zunehmend per Internet abgewickelt“, sagte Scheer. Das fange bereits bei den Stellenanzeigen an. Nach einer BITKOM-Befragung unter 800 Unternehmen gaben 94 Prozent der Firmen an, freie Stellen im Internet auszuschreiben. Am beliebtesten sind dabei Online-Jobbörsen und die eigene Homepage.

Bei der Bewerbung per Internet sollten Jobsuchende einige Regeln beachten. Der BITKOM gibt praktische Tipps, worauf Bewerber achten sollten.

1. Die Formen der Online-Bewerbung

Viele Unternehmen stellen inzwischen ein spezielles Online-Formular für Bewerbungen zur Verfügung. Beim Ausfüllen sollten Job-Interessenten Textbausteine, zum Beispiel für das Anschreiben, bereits offline vorformuliert haben sowie Dateien wie Lebenslauf und Zeugnisse bereit halten. Gängiger als die „Formular-Bewerbung“ sind vollständige Bewerbungen per E-Mail, bei der alle wichtigen Dokumente als Anhang verschickt werden. Der Text in der E-Mail dient lediglich dazu, auf die Bewerbung hinzuweisen und die Anhänge aufzulisten.

2. Gestaltung der E-Mail

Als Absender ist eine neutrale E-Mail-Adresse zu empfehlen, am besten

vorname.nachname@provider.de. Die Betreffzeile ist der wichtige erste Eindruck beim Arbeitgeber. Sie sollte das Wort „Bewerbung“, den Jobtitel und – wenn vorhanden – die Kennziffer der Stellenanzeige enthalten. Eine genaue Kennzeichnung erleichtert der Personalabteilung die Zuordnung der Bewerbung. Der Text sollte mit einer Signatur enden, die Name, Adresse, Telefonnummer etc. enthält.

3. Anlagen-Management

Fügen Sie möglichst wenige Anlagen bei. In der Regel benötigt der potenzielle Arbeitgeber Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und evtl. Arbeitsproben. Das Foto sollte in ein anderes Dokument integriert werden, möglichst in den Lebenslauf. Die Anlagen sollten deutlich beschriftet sein und zusammen nicht größer als 3 bis 4 Megabyte sein. Darauf ist beim Einscannen der Dokumente zu achten. Verwenden Sie für die Anhänge gängige Dateiformate wie doc oder am besten pdf.

4. Eigene Bewerbungs-Homepage

Der Link zu einer eigenen Homepage darf nicht eine akkurate und vollständige Bewerbung ersetzen, kann aber als Ergänzung dienen. Die Homepage sollte ausschließlich Bewerbungszwecken dienen. Viele Online-Dienste rund um das Thema Jobsuche bieten an, ein Bewerberprofil im Internet zu hinterlegen.

 

5. Auf Seriosität und Genauigkeit achten

In der Kommunikation per E-Mail ist ein weniger formaler Umgangston mittlerweile üblich. Bei Online-Bewerbungen sollten sich Jobsuchende aber in Stil und Inhalt an die Form einer schriftlichen Bewerbung halten.

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Nachrichtenseiten im Internet legen weiter zu

(20.04.2009)

Die 20 beliebtesten Online-Nachrichtenportale wurden im ersten Quartal 2009 1,5 Milliarden Mal besucht. Damit hält das Wachstum weiter an. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der Visits um 27 Prozent. Dies belegt die Auswertung der Besucherzahlen von Online-Nachrichtenportalen, die der Hightech-Verband BITKOM in Berlin vorgestellt hat.

Erste Phase des Medienwandels gemeistert

„Die etablierten Medienhäuser erreichen mit ihren Online-Angeboten immer mehr Nutzer“, sagt Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. „In den vergangenen Jahren haben viele Verlage mit neuen Redaktionskonzepten und großen Investitionen in ihre Internetausgaben die erste Phase des Medienwandels gemeistert. Jetzt muss es den Medienmanagern gelingen, den wachsenden Zuspruch in höhere Erlöse umzumünzen.“

Spiegel Online ganz vorne, gefolgt von Bild.de

Das erfolgreichste Nachrichtenportal Deutschlands ist weiterhin Spiegel Online. Von Januar bis März verzeichnete Spiegel Online 322,4 Millionen Besuche – im Vorjahreszeitraum waren es 263,9 Millionen. Der Anteil an den Top 20 liegt bei 21,4 Prozent. Auf Platz 2 folgt Bild.de. Der Ableger der größten deutschen Boulevardzeitung konnte besonders mit seinen neuen Regionalangeboten punkten. Nach Hamburg, Berlin und München gibt es seit März auch eigene Bild-Regionalportale für Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, das Ruhrgebiet und Stuttgart. Allein von Februar auf März stieg die Zahl der Visits dadurch um gut 14 Millionen auf nunmehr 94 Millionen. Der Top-20-Marktanteil von Bild.de beträgt im 1. Quartal 15,4 Prozent.

Chip-Online, Heise.de und Kicker.de in den Top Ten

Auf Platz 3 bringt es die Online-Tochter des Computermagazins Chip. Von Januar bis März wurde Chip-Online 123 Millionen Mal besucht (8,2 Prozent Top-20-Marktanteil). Auf den Plätzen vier und fünf folgen mit Heise.de (74 Millionen Visits) und Kicker.de (74 Mio.) wieder Spezialdienste, bevor auf Rang sechs mit Welt Online (72 Mio.) der erste Online-Ableger einer Tageszeitung kommt. Mit in der Spitzengruppe stehen außerdem Focus Online (71 Mio.), Sport1.de (64 Mio.), sueddeutsche.de (62 Mio.) und n-tv.de (58 Mio.).

Online-Ableger namhafter Printmedien erfolgreich

In die Top 20 schaffen es mit faz.net (53 Mio.), stern.de (49 Mio.) und zeit.de (28 Mio.) weitere Online-Ableger namhafter Printmedien. Ebenfalls zu den 20 meist besuchten Nachrichtenseiten zählen vier Portale mit Wirtschaftsschwerpunkt – handelsblatt.com (32 Mio.), ftd.de (28 Mio.), finanzen.net (21 Mio.) und manager-magazin.de (20 Mio.) – sowie mit rp-online.de (22 Mio.) das Internetangebot einer Regionalzeitung. Sehr gut besucht waren ebenfalls die Special-Interest-Angebote PC-Welt.de (43 Mio.) und Computerbild.de (37 Mio.).

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Lesetipp: Warum Google der beste Spion aller Zeiten ist

(16.04.2009)

Gelesen in der Welt online.

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E-Mails am beliebtesten, doch Chats holen auf

(15.04.2009)

E-Mails sind weiterhin die beliebteste Kommunikationsform im Internet – doch andere Angebote holen auf. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM.

Kommunikationsdienste werden parallel genutzt

So versenden 85 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren private E-Mails. Mehr als jeder dritte (37 Prozent) chattet, und jeder fünfte (19 Prozent) verschickt Sofortnachrichten mit Messaging-Diensten. Persönliche Nachrichten in Foren oder Communitys werden von jedem zehnten Surfer genutzt. Gleiches gilt für die Internet-Telefonie über softwarebasierte Dienste oder mit speziellen Telefonanlagen. „Klassische E-Mails werden durch Web-2.0-Angebote nicht abgelöst, sondern ergänzt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Viele Millionen Menschen nutzen die unterschiedlichen Kommunikationsdienste parallel.“

Jungen und Mädchen kommunizieren auf unterschiedlichen Kanälen

Jugendliche und junge Erwachsene liegen beim Chatten weit vorn. Fast jeder zweite Surfer (45 Prozent) zwischen 14 und 29 Jahren unterhält sich auf diese Art mit anderen. Aus einer weiteren Studie des BITKOM geht hervor, dass Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren besonders häufig Messaging-Dienste nutzen – 94 Prozent der Mädchen und 86 Prozent der Jungen versenden Sofortnachrichten im Web. Jungen diskutieren in Foren intensiver als Mädchen (43 gegenüber 11 Prozent) und telefonieren häufiger übers Internet (35 gegenüber 22 Prozent). „Sowohl Mädchen als auch Jungen kommunizieren intensiv“, erklärt BITKOM-Präsident Scheer, „aber sie nutzen dafür durchaus unterschiedliche Kanäle.“

E-Mails liegen im Beruf vorn

Bei beruflichen Anwendern liegen E-Mails mit großem Abstand vorn. 72 Prozent der berufstätigen Internetnutzer schicken dienstliche E-Mails. 14 Prozent der Surfer telefonieren beruflich über das Internet, 11 Prozent versenden persönliche Nachrichten auf Web-Plattformen und 10 Prozent nutzen Sofortnachrichten über Messaging-Dienste.

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11 Millionen Deutsche kaufen Musik im Web

(08.04.2009)

11 Millionen Deutsche haben schon einmal Musik im Internet gekauft. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbands BITKOM hervor.

„Jeder vierte Internetnutzer bestellt Musik-CDs und -DVDs oder lädt sich Songs herunter“, erläutert BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Immer mehr Menschen wählen ihre Wunschmusik bequem am PC aus.“

Musik-Download bei Senioren beliebt

Am beliebtesten ist der Musikkauf im Web bei den 30- bis 49-Jährigen: In dieser Altersgruppe nutzen 31 Prozent der Surfer die Angebote. Auch Senioren schätzen die Möglichkeit, Musik am eigenen Computer zu kaufen: Jeder vierte Surfer ab 65 (25 Prozent) hat dies bereits getan. „Online-Shopping und Musik-Downloads sind keine Domäne junger Anwender“, kommentiert Berg.

Bewusstseinswandel bei jungen Nutzern gefordert

Internetnutzer bis 29 Jahre greifen in den Online-Shops noch deutlich seltener zu (19 Prozent). „Jugendliche nutzen offenkundig mehr Privatkopien oder Tauschbörsen“, interpretiert Berg die Ergebnisse. Es müsse gelingen, einen Bewusstseinswandel hin zu ausschließlich legalen Angeboten zu erreichen. Dies werde durch sinkende Preise unterstützt: Der Download einer Single kostet derzeit im Durchschnitt 1,10 Euro.

Berufstätige und Hausfrauen kaufen Musik im Netz

Auch nach Bevölkerungsgruppen gibt es deutliche Unterschiede: Unter allen Internetnutzern ist der Online-Musikkauf bei Arbeitslosen (8 Prozent), Azubis (9 Prozent) und Studenten (13 Prozent) am wenigsten verbreitet. Dagegen ordern 28 Prozent der Berufstätigen und 31 Prozent der Hausfrauen ihre Wunschmusik im Netz.

Kräftiger Marktzuwachs

Der deutsche Markt für Musik-Downloads auf PCs ist im Jahr 2008 um ein Drittel auf 80 Millionen Euro gewachsen. Das geht aus einer weiteren Erhebung der GfK Panel Services für den BITKOM hervor. Auch der mobile Download von Songs und Alben auf Handys hat zweistellig zugelegt. Die Anbieter haben damit im vergangenen Jahr 8,8 Millionen Euro umgesetzt (herkömmliche Klingeltöne nicht eingerechnet).

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Bundesrat entscheidet über De-Mail

(02.04.2009)

Die so genannte „De-Mail“ soll die E-Mail-Kommunikation sicherer und verbindlicher machen. Gleichwohl formiert sich vor der morgigen Entscheidung des Bundesrats in einigen Ländern Widerstand.

Funktionierendes E-Government dank De-Mail

„Die De-Mail muss im Bundesrat eine Mehrheit finden. Die De-Mail wird E-Government ein großes Stück nach vorne bringen“, sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer heute in Berlin. Die morgige Bundesratssitzung bietet die letzte Gelegenheit, die gesetzlichen Voraussetzungen für die De-Mail noch in dieser Legislaturperiode zu schaffen.

De-Mail spart Zeit und Geld

Der Hightech-Verband BITKOM setzt sich mit Nachdruck für die De-Mail ein. Dieser neue Dienst bietet ein zuverlässiges Verfahren für die elektronische Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmen und Behörden. Er ermöglicht unter anderem eine beweiskräftige Versand- und Zustellbestätigung. Diese elektronische Form des Einschreibens ist vor allem bei Terminsachen hilfreich. So werden viele Briefsendungen oder persönliche Besuche im Amt künftig überflüssig. Allein durch wegfallende Porto-, Druck- und Verpackungskosten können nach Berechnungen des Bundesinnenministeriums pro Jahr Kosten von bis zu 1,4 Milliarden Euro vermieden werden. „Die De-Mail spart Zeit und Geld. Die Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden, Wirtschaft und öffentlicher Hand aber auch zwischen Wirtschaft und Bürgern wird durch die De-Mail verbessert“, so Scheer. Aus Sicht von BITKOM gibt es kein stichhaltiges Argument gegen die De-Mail, zumal die Sicherheit besonders groß geschrieben werde.

De-Mail ist sicher

De-Mail kann nur von Providern betrieben werden, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) zertifiziert und akkreditiert wurden. Außerdem überprüft das BSI immer wieder die Sicherheit der eingesetzten Produkte sowie die Zuverlässigkeit der Organisation und der Prozesse bei den Providern. „Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik prüft nach weltweit anerkannten Sicherheitsstandards und hat einen hervorragenden Ruf“, so Scheer. „Wir haben volles Vertrauen in die Sicherheit der De-Mail.“

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Pflichtablieferung von Web-Inhalten an den Staat

(01.04.2009)

Homepage-Inhaber müssen nicht generell Kopien ihrer Webseiten an den Staat abliefern. Das geht aus einem neuen Leitfaden hervor, den der BITKOM und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Abstimmung mit der Deutschen Nationalbibliothek veröffentlicht haben. Damit existiert erstmals eine Leitlinie, wie mit der seit Oktober 2008 geltenden „Pflichtablieferungsverordnung“ in der Praxis umzugehen ist.

Praktikable Leitlinien für Online-Autoren

Die Verordnung besagt, dass Publikationen im Internet an die Deutsche Nationalbibliothek abgeliefert werden müssen. „Die Verunsicherung, die dadurch entstanden ist, können wir entkräften“, erklärt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Gemeinsam mit der Nationalbibliothek haben wir für Online-Autoren praktikable Leitlinien entwickelt.“

Das Kulturerbe im Internet bewahren

Ziel der Pflichtablieferung ist, kulturell wertvolle Netzpublikationen langfristig zu erhalten. „Wir müssen das Kulturerbe auch im Internet bewahren“, sagt Prof. Scheer. „Eine allgemeine Dokumentationspflicht für alle Webseiten würde aber weit über das Ziel hinausschießen.“ Daher haben sich BITKOM und DIHK mit der Nationalbibliothek verständigt, vorerst nur „abgrenzbare digitale Publikationen“ zu archivieren. Als solche gelten unter anderem online veröffentlichte Bücher und Aufsätze. Nicht betroffen sind Portale mit aktuellen Nachrichten sowie Foren, Communitys und Homepages mit privaten Inhalten.

Betreiber müssen nicht aktiv werden

Wichtig ist aus Sicht von BITKOM und DIHK, dass derzeit kein Homepage-Inhaber selbst aktiv werden muss. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Leitfaden eindeutig hervor. „Die Nationalbibliothek kommt auf die Betreiber entsprechender Webseiten zu“, erklärt Scheer. „Niemand muss ein Bußgeld befürchten, wenn er von sich aus nichts unternimmt.“ Auch müsse sich niemand vorab von der Ablieferungspflicht befreien lassen.

Die Hinweise von BITKOM und DIHK sind kostenlos im Netz verfügbar unter www.bitkom.org/de/publikationen/38336_58628.aspx.

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