News-Ticker-Archiv

Twitter: Viel Geschnatter, kein Gewinn

(26.01.2009)

Gelesen in der Süddeutschen.

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Adwords: BGH-Entscheidung zur Verwendung fremder Marken durch Wettbewerber

(23.01.2009)

Der Bundesgerichtshof hat seine Entscheidung zur Verwendung fremder Marken durch Wettbewerber bekannt gegeben. Ausführliches dazu in der Pressemitteilung des BGH.

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Lesetipp: Der Weg zu einem guten Blogdesign

(19.01.2009)

Lennart Prange (daswebdesignblog) hat auf Selbständig im Netz einen interessanten Gastbeitrag veröffentlicht: Der Weg zu einem guten Blogdesign. Von der Vorbereitung bis hin zum eigentliche Design von Header, Content, Navigation, Sidebar und Footer gibt der Artikel praktische Tipps und zeigt jeweils passende Beispiele.

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Internet-Strukturdaten

(15.01.2009)

Im IV. Quartal 2008 nutzten zwei Drittel (66 Prozent) aller deutschen Erwachsenen das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo. Dies ist eines der aktuellen Umfrageergebnisse der Forschungsgruppe Wahlen Online.

Im Vergleich zu demselben Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein leichtes Plus von drei Prozentpunkten. Im einzelnen nutzten im IV. Quartal im Westen 67 Prozent (plus zwei) und im Osten der Republik 61 Prozent (plus sechs) das Internet sowie unter Männern 73 Prozent (plus eins) und unter Frauen 58 Prozent (plus vier). Zudem gaben 73 Prozent der Befragten an, in ihrem Haushalt existiere ein Internet-Zugang, unabhängig davon, ob sie ihn nutzen oder nicht.

Der Kauf rezeptfreier Medikamente im Internet war im IV. Quartal 2008 nur leicht höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zehn Prozent aller Deutschen ab 18 Jahren, bzw. 15 Prozent bezogen auf die Gruppe der Internet-Nutzer, kauften online rezeptfreie Medikamente (2007: 14 Prozent, 2006: elf Prozent, 2005: sechs Prozent). Frauen waren hier insgesamt gesehen etwas aktiver als Männer (16 Prozent gegenüber 13 Prozent). Bei Männern nahm zudem die Nutzung mit dem Alter kontinuierlich zu.

Drei von vier Internet-Nutzer stellten im Internet Preisvergleiche an, 63 Prozent kauften online Produkte oder Dienstleistungen, 51 Prozent wickelten ihre Bankgeschäfte online ab, 41 Prozent informierten sich über Politiknachrichten, 37 Prozent riefen Wirtschafts- und Börsennachrichten ab, 36 Prozent nutzten Informationen über Versicherungen und acht Prozent betrieben Online-Brokerage.

Die Mehrheit der Internet-Nutzer (45 Prozent) waren zwischen drei und zehn Stunden in der Woche im Internet, 29 Prozent nutzten es lediglich bis zu zwei Stunden und 25 Prozent über zehn Stunden in der Woche. Damit ist der Anteil der intensiven Nutzer im Vergleich zu vor zwei Jahren um vier Prozentpunkte gestiegen. Männer nutzten das Internet dabei häufiger intensiv als Frauen (30 Prozent gegenüber 18 Prozent).

Nach wie vor gibt es altersspezifische Unterschiede im Umgang mit dem Internet. Während es für jüngere Menschen schon lange zum Alltagsmedium geworden ist, besteht bei Älteren noch immer ein großes Entwicklungspotenzial. In allen Altersgruppen bis 39 Jahren zählen über 90 Prozent zu den Internet-Nutzern, bei jenen bis 49 Jahren sind es 82 Prozent und bei jenen zwischen 50 und 59 Jahren 70 Prozent. In der zahlenmäßig großen Gruppe der über 60-Jährigen steigt der Anteil der Nutzer langsam und stetig an, lag im IV. Quartal 2008 mit 29 Prozent aber noch weit unter dem Durchschnitt von 66 Prozent.

Noch immer ist das Internet ein Medium der formal höher Gebildeten. So nutzten 91 Prozent aller Deutschen mit Hochschulreife das Internet und 78 Prozent jener mit Mittlerer Reife. Bei jenen mit Hauptschulabschluss und Lehre waren es kaum die Hälfte (48 Prozent) und bei jenen mit Hauptschule ohne Lehre nutzten lediglich 29 Prozent das Internet. In Bezug auf die Berufsgruppenzugehörigkeit fallen die Unterschiede nicht ganz so gravierend aus, es heben sich lediglich zwei Gruppen besonders von den anderen ab: Arbeiter waren nach wie vor stark unterrepräsentiert (52 Prozent), Selbstständige deutlich überrepräsentiert (78 Prozent). Außerdem nutzen 69 Prozent der einfachen bis mittleren Angestellten und Beamten sowie 71 Prozent der höheren Angestellten und Beamten das Internet.

Zusammenfassung der Internet-Strukturdaten IV. Quartal 2008 downloaden (pdf, 64 KB)

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Kostenloses E-Book “Leitfaden Online-Marketing”

(12.01.2009)

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Hightech Update: Neu im Jahr 2009

(07.01.2009)

Pflichten zur Datenspeicherung erweitert: Ab 1. Januar 2009 werden zusätzliche Kommunikationsdaten von Bürgern und Unternehmen zu Sicherheitszwecken für 6 Monate gespeichert. Dazu zählen die E-Mail-Adressen von Absender und Empfänger beim Versand elektronischer Nachrichten sowie die Protokollierung von IP-Adressen bei der Internutzung. Zudem werden Rufnummern sowie Beginn und Ende von Gesprächen per Internettelefonie erfasst.

Seit 2008 werden bereits die Verbindungsdaten von Telefongesprächen im Festnetz und im Mobilfunk aufgezeichnet. Gespeichert wird nicht der Inhalt von E-Mails oder Telefonaten, sondern wann und von wem gemailt oder telefoniert wurde. Die Speicherpflicht betrifft alle Telefongesellschaften und Internetprovider sowie Anbieter von E-Mail-Diensten. Die Daten sollen den Ermittlungsbehörden zur Prävention und Verfolgung von Straftaten dienen. Allerdings ist die so genannte Vorratsdatenspeicherung juristisch hoch umstritten. Eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird für 2009 erwartet.

Rundfunkgebühren steigen: Ab Januar steigen die Rundfunkgebühren für die Nutzung von Fernsehern, Radios sowie internetfähigen Computern und Handys. Die Gebühr für Fernseher steigt um 95 Cent auf 17,98 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 6 Prozent. Die Gebühr für Radios sowie internetfähige PCs und Handys steigt um 24 Cent auf 5,76 Euro (plus 4 Prozent).

Alte Telefone entsorgen: Nutzer von bestimmten schnurlosen Telefonen müssen sich bald ein neues Gerät zulegen. Betroffen sind Funktelefone der alten Standards CT1+ und CT2. Deren Frequenzbereiche werden ab Januar anderweitig genutzt. Ab diesem Zeitpunkt dürfen diese Geräte nicht mehr betrieben werden. Verbraucher sollten zunächst in die Bedienungsanleitung ihres Telefons schauen, ob sie einen Hinweis auf CT1+, CT2 oder einen der Frequenzbereiche 885-887, 930-932 oder 864-868 Megahertz finden. Wer keine Betriebsanleitung mehr besitzt, sollte sich im Internet oder direkt beim Hersteller informieren. Werden die alten Telefone weiter genutzt, drohen hohen Kosten. Stellt die Bundesnetzagentur wiederholten Missbrauch fest, muss der Besitzer die Kosten für die Ermittlung der Störungsquelle tragen. Hinzu kann ein Bußgeld kommen.

 

E-Government – Handelsregister online: Ab dem kommenden Jahr verschwinden die Bekanntmachungen von Eintragungen ins Handelsregister aus den Tageszeitungen. Hintergrund ist die Umstellung der Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister auf den elektronischen Betrieb, die bereits vor zwei Jahren realisiert wurde. Seitdem werden Mitteilungen über Gründungen, Löschungen oder personelle Änderungen von bei Gesellschaften beim Amtsgericht fast ausschließlich elektronisch eingereicht. Für einen Übergangszeitraum mussten die Bekanntmachungen noch in einer Tageszeitung erfolgen. Ab Januar werden die Einträge nur noch online unter www.handelsregisterbekanntmachungen.de öffentlich gemacht.

Quelle: BITKOM

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