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Computer und Internet prägen Berufs- und Privatleben

(27.11.2008)

In Deutschland prägen moderne Informations- und Kommunikations­technologien, allen voran Computer und Internet, immer mehr das Berufs- und Privat­leben vieler Menschen. Dies geht aus den aktuellen Ergebnissen der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunika­tions­technologien (IKT) in Unternehmen und privaten Haushalten hervor.

Der Anteil der Beschäftigten, die regelmäßig während ihrer Arbeitszeit einen Computer nutzen, ist seit Januar 2003 um 14 Prozentpunkte auf rund 60% im Januar 2008 gestiegen. Im privaten Bereich ist der Anteil der Personen ab zehn Jahren, die einen Computer im ersten Quartal des Jahres nutzten, im Jahr 2008 auf 76% gestiegen (2003: 64%). Die Nutzungs­inten­sität des Computers hat im gleichen Zeitraum in privaten Haushalten ebenfalls zuge­nommen: Verwendeten im Jahr 2003 62% der privaten Computernutzer den PC jeden Tag oder fast jeden Tag, so stieg der Anteil dieser regelmäßigen Nutzer 2008 auf 75%.

Im Arbeitsalltag waren 53% der Beschäftigten im Januar 2008 über einen Computer an ihrem Arbeitsplatz mit dem Internet verbunden. 2003 war dieser Anteil mit 31% noch erheblich geringer. Eine ähnliche Entwicklung gibt es in der Internetnutzung der privaten Haushalte. Im Jahr 2008 lag der Anteil der Personen ab zehn Jahren, die das Internet im ersten Quartal genutzt haben, bei 71%. Im Jahr 2003 war der Anteil mit 52% noch um 19 Prozentpunkte geringer. Auch der Anteil der Personen, die das Internet privat jeden Tag oder fast jeden Tag nutzten, ist von 46% im Jahr 2003 auf 66% im Jahr 2008 deutlich angestiegen. Die zunehmende Bedeutung des Internets im privaten Bereich zeigt sich auch in der Ausstattung der privaten Haushalte mit entsprechenden Technologien. Verfügte 2003 gut die Hälfte der Haushalte (51%) über einen Internet­zugang, so erhöhte sich der Anteil auf 69% im Jahr 2008. Sehr stark zugenommen hat die Ausstattung der Privathaushalte mit Breitbandanschlüssen. Gaben vor fünf Jahren 9% der Haushalte an, Breitbandverbindungen als Internetzugang zu nutzen, so hat sich der Anteil der Haus­halte 2008 um 41 Prozentpunkte auf nun 50% erhöht.

Im Berufsleben erfordert der zunehmende Einsatz von Informations- und Kommuni­kationstechnologien von Seiten der Beschäftigten immer mehr die Bereitschaft, sich die erforderlichen Kenntnisse für den Umgang mit Computern und dem Internet anzueignen. Gleichzeitig verändern moderne Informations- und Kommunikationstechnologien unter anderem die Informationsversorgung der Beschäftigten innerhalb des Unternehmens. So verfügten im Januar 2008 rund 21% der Computer nutzenden Unternehmen über ein Intranet, eine Art organisationsinternes Rechennetzwerk. Bei 76% dieser Unternehmen konnten über das Intranet Arbeitsunterlagen für das Tagesgeschäft (zum Beispiel Standardformulare) heruntergeladen werden, bei 61% standen im Intranet Handbücher, Leitfäden und Schulungsunterlagen zur Verfügung und bei 57% wurden auf der internen Homepage aktuelle Unternehmensnachrichten veröffentlicht. Darüber hinaus war es den Beschäftigten bereits in 11% der Computer nutzenden Unternehmen möglich, über Computeranwendungen oder das Intranet auf die Dienste der Personalverwaltung zuzugreifen, um beispielsweise elektronisch Gehaltsabrechnungen einzusehen oder Urlaubsanträge einzureichen.

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Vorsicht beim Surfen über Hotspots

(20.11.2008)

Fast 15.000 öffentliche WLAN-Hotspots gibt es derzeit in Deutschland. Das sind rund 10 Prozent mehr als vor einem Jahr. An vielen stark frequentierten Orten wie Flughäfen, zahlreichen Hotels oder Cafés wird dieser drahtlose Internetzugang angeboten.

„Hotspots sind wichtig für eine flächendeckende Breitband-Versorgung. Nutzer können unterwegs via Laptop schnell und bequem ins Internet gehen“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Die Sicherheit dieser Funknetze ist jedoch häufig problematisch. „Wer ein öffentliches WLAN nutzt, sollte unbedingt Vorsorgemaßnahmen treffen – ansonsten können Unbefugte sehr leicht auf den eigenen Rechner zugreifen oder versendete Daten auslesen“, so Kempf. BITKOM gibt in Zusammenarbeit mit „Deutschland sicher im Netz e.V.“ Tipps für die sichere Nutzung von öffentlichen WLAN-Hotspots: www.bitkom.org.

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Internet ist Quelle der Unterhaltung

(20.11.2008)

Junge Menschen nutzen das Internet nicht nur zur Information, sondern immer mehr zur Unterhaltung. Dies ist eines der Ergebnisse der Langzeitstudie “Mediascope Europe”, die die EIAA (Verband der Europäischen Online-Vermarkter) gestern in Hamburg präsentierte.

53 Prozent der Deutschen surfen auch am Wochenende im Internet (gegenüber 45 Prozent im Vorjahr). Sogar neun von zehn (91 Prozent) der 16- bis 24-Jährigen sind samstags und sonntags online.

Auch die 25- bis 34-Jährigen nutzen das Internet intensiv. Laut Studie verbringen sie mit durchschnittlich 14,4 Stunden pro Woche fast genauso viel Zeit online wie vor dem Fernseher (14,7 Stunden). Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um 25 Prozent.

“Das Internet ist mehr als eine reine Informationsquelle, es wird immer wichtiger für die Freizeitgestaltung”, so Michael Burst, Marktforschungsleiter bei der United Internet Media AG und Mitglied der EIAA-Forschungsgruppe. Im Vergleich zum Vorjahr besuchten deutlich mehr Nutzer Websites für Reisen, Filme oder Finanzen.

Nachrichtenportale haben jedoch mit 59 Prozent weiterhin die größte Reichweite. Dicht darauf folgen Portale für Reisen und lokale Informationen mit je 49 Prozent.

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