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Blog-Beiträge

Smartphones erobern den Massenmarkt

(12.02.2010)

 

Das mobile Internet erobert dank neuer Geräte, günstiger Datentarife und attraktiver Anwendungen den Massenmarkt. Der Absatz von Smartphones wird in Deutschland im Jahr 2010 um 47 Prozent auf 8,2 Millionen Stück zulegen. Damit wird jedes dritte neue Mobiltelefon in diesem Jahr ein Smartphone sein, 2009 war es erst jedes fünfte. Der Umsatz mit den vielseitigen Multimedia-Handys steigt 2010 voraussichtlich um 33 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO). „Die universell einsetzbaren Smartphones beflügeln den gesamten Handy-Markt“, sagte BITKOM-Hauptvorstand Herbert Merz anlässlich des Mobile World Congress, der am Montag in Barcelona startet. Insgesamt wird der Verkauf von Handys in Deutschland im laufenden Jahr voraussichtlich um 4 Prozent auf 28 Millionen Stück steigen. Im Krisenjahr 2009 waren die Verkaufszahlen noch um 3 Prozent gesunken. Wegen des starken Preiswettbewerbs wird sich der Umsatz mit Mobiltelefonen bei rund 3,7 Milliarden Euro stabilisieren.

Mit den Verkaufserfolgen von Smartphones und tragbaren Computern nimmt auch die mobile Internetnutzung enorm zu. „Der Datenverkehr in den deutschen Mobilfunknetzen explodiert“, sagte Merz. Die drahtlos übertragene Datenmenge hat sich im vergangenen Jahr auf 40 Millionen Gigabyte nahezu vervierfacht. Von diesem Anstieg profitieren die Netzbetreiber: Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wächst in Deutschland im Jahr 2010 nach der BITKOM-Prognose um 8 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro.

„Das Handy ist zum Multifunktionsgerät geworden und hilft als ständiger Begleiter bei alltäglichen Aufgaben“, sagte Merz. Die Fahrplanauskunft zeigt die Abfahrt des nächsten Zuges, das Übersetzungsprogramm hilft bei Sprachproblemen und die Navigationsfunktion führt den Nutzer zur nächsten Bank oder Apotheke. Für diese Zwecke laden Smartphone-Besitzer einfach eine „App“ (kurz für mobile Application) auf ihr Gerät. Aktuell gibt es für die verschiedenen Handy-Betriebssysteme insgesamt rund 200.000 Apps.

Den Erfolg des mobilen Internets beflügeln die Datentarife der Netzbetreiber. Tagesflatrates für den mobilen Internetzugang gibt es inzwischen für unter drei Euro und Monatsflatrates für weniger als 20 Euro. Im internationalen Vergleich zieht das Geschäft in anderen Ländern sogar noch schneller an als in Deutschland. In Frankreich wächst der Umsatz mit mobilen Datendiensten 2010 laut BITKOM um 17 Prozent auf 5 Milliarden Euro, in China um 23 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro und in den USA um 25 Prozent auf 36 Milliarden Euro. Einen starken Schub wird in Deutschland die Versteigerung zusätzlicher Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur im zweiten Quartal 2010 bringen. „Mit der Frequenzauktion legen wir die Basis für die Mobilfunknetze der nächsten Generation“, sagte Merz. Die neuen LTE-Netze (Long Term Evolution) ermöglichen mobile Internetgeschwindigkeiten von 100 MBit pro Sekunde. Das ist sechs Mal schneller als ein DSL-Anschluss im Festnetz. Merz: „Mit LTE werden die Mobilfunknetze eine echte Alternative zu DSL und Kabel.“

Der BITKOM sieht die Telekommunikationsindustrie in Deutschland nach Einschnitten in den vergangenen Jahren für die Zukunft gut gerüstet. „Wir haben starke Netzbetreiber, Infrastrukturanbieter haben in Deutschland die Mobilfunknetze der nächsten Generation entwickelt und Chiphersteller liefern Kernkomponenten für Smartphones und andere mobile Geräte“, sagte Merz. Mit der Breitbandstrategie der Bundesregierung gebe es eine Grundlage für den weiteren Ausbau der Datennetze, sowohl im Festnetz als auch mobil. Zusätzlich zum Mobile World Congress in Barcelona wird die Telekommunikationsbranche auf der CeBIT 2010 im Rahmen der „BITKOM Broadband World“ vertreten sein. Rund 25 Aussteller zeigen dort die neuesten Technologien und Anwendungen rund um schnelle Datenübertragungen.

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Rekordabsatz bei mobilen Computern

(28.01.2010)

Der Absatz von mobilen Computern wird im Jahr 2010 in Deutschland einen neuen Höchstwert erreichen.

Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Erhebungen. Danach wird der Verkauf von Notebooks, Netbooks und Tablet-PCs im laufenden Jahr um 11 Prozent auf 9,7 Millionen Stück steigen. Das entspricht einem Absatzplus von einer Million Geräten im Vergleich zum Vorjahr. „Die 10-Millionen-Grenze ist bei den Notebook-Verkäufen in greifbarer Nähe“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Das mobile Internet ist einer der Trends des Jahres. Die Nutzer wollen am liebsten überall ins Web – und das möglichst einfach, schnell und preiswert.“ Gut ein Drittel der mobilen Computer sind Netbooks. Das entspricht 3,5 Millionen Stück. Netbooks sind zwar kleiner und leichter als herkömmliche Notebooks, besitzen aber die volle Funktionalität eines Computers. Einstiegsgeräte sind schon für weniger als 300 Euro zu haben.

„Der Trend geht zu einer größeren Auswahl mobiler Endgeräte“, sagte Scheer. „Die Grenze zwischen Notebook und Smartphone wird fließend.“ Neben Notebooks, Netbooks und Smartphones etablieren sich Geräte, die sich besonders für das Lesen von Texten eignen (E-Book-Reader) sowie so genannte Tablet-PCs mit berührungsempfindlichen Bildschirmen für die Steuerung der Software und das Navigieren im Netz. Die Geräte verfügen in der Regel über eine Internetanbindung per WLAN oder UMTS. Nach der BITKOM-Prognose steigt der Umsatz mit tragbaren Computern in Deutschland im Jahr 2010 um 2 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. „Die Verbraucher profitieren davon, dass mobile PCs preiswerter und gleichzeitig leistungsstärker werden“, sagte Scheer. Der Durchschnittspreis für mobile Computer fällt 2010 voraussichtlich um 8 Prozent auf 506 Euro.

Im Gegensatz zum Boom bei den Notebooks sinkt der Absatz mit stationären PCs im Jahr 2010 laut BITKOM in Deutschland leicht um 1,8 Prozent auf 4,3 Millionen Stück. Der Umsatz sinkt um 9,3 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der Durchschnittspreis von Tisch-PCs geht von 447 Euro auf 414 Euro zurück (minus 7,3 Prozent).

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Mit Hightech besser durch den Winter

(22.01.2010)

Für Wintersportler wie Autofahrer ist es daher ratsam, ein Mobiltelefon bei sich zu tragen. Denn in zahlreichen Notfallsituationen, wie sie vermehrt im Winter auftreten, hilft das Handy weiter. BITKOM gibt Tipps, wie Wintersportler und Autofahrer mit moderner Technologie besser durch den Winter kommen:

Telefonnummern von Pannendiensten und Bergwachten speichern

Für den Fall einer Panne oder eines Unfalls sollten die Telefonnummer eines oder mehrerer Pannendienste im Handy einprogrammiert werden. Das gilt besonders für Fahrten ins Ausland. Gleiches gilt für Skifahrer und Snowboarder. Wenn sie vor der ersten Abfahrt die Telefonnummer der Bergwacht eingespeichert haben, können sie im Notfall direkt Hilfe holen und verlieren keine Zeit mit der Suche der richtigen Nummer. Aber Vorsicht: Nicht die Landesvorwahl vergessen. Für Deutschland ist das die 0049, für Österreich 0043, die Schweiz 0041. Nutzer von Prepaid-Karten sollten darauf achten, dass ihr Gerät für internationales Roaming freigeschaltet und ausreichend Guthaben vorhanden ist.

Handy-Ortung für den Notfall

Kommt es zu einem Unfall, bei dem der Handy-Besitzer nicht mehr reaktionsfähig ist, kann das Mobiltelefon ebenfalls Leben retten. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall orten. Das ist erst seit einigen Monaten für alle Geräte möglich, nachdem die Notrufverordnung geändert wurde. Zuvor mussten sich Handy-Besitzer dafür registrieren lassen. Besitzer eines Smartphones können auf ihrem Gerät eine Erste-Hilfe-App installieren. Damit lassen sich die wichtigsten Handgriffe für den Notfall erlernen. Einen Erste-Hilfe-Kurs ersetzt das Programm aber nicht!

Handy möglichst nah am Körper tragen

Bei klirrender Kälte vermindert sich die Akkuleistung. Die Handys kommen schneller ans Limit als bei warmen Temperaturen. Daher sollten Mobiltelefone möglichst nah am Körper getragen werden. So können die Akkus vor dem Auskühlen geschützt werden. Außerdem vermeidet man Temperaturschwankungen, die zu Kondenswasser im Gerät und damit zu Störungen oder Ausfällen führen können. Falls das Telefon doch einmal ausgekühlt ist, sollte das Gerät erst nach einer Aufwärmphase eingeschaltet werden.

Telefon immer vor Abfahrt aufladen

Damit im Falle eines Falles genügend Energie fürs Telefonieren bereitsteht, sollte das Handy vor der Abfahrt aufgeladen sein. Zu kalt sollten die Geräte auch beim Aufladen nicht sein, denn der Akku speichert bei Kälte weniger Strom als bei Zimmertemperatur. Wichtig ist außerdem, dass das Handy nicht bei hohen Minustemperaturen im Auto deponiert wird. Das Display kann bei scharfem Frost beschädigt werden.

Sinnvolles Zubehör nutzen

Mit speziellen Schutzhüllen können Handybesitzer ihre Mobiltelefone vor Schnee und Feuchtigkeit bewahren. Auch ein Headset kann sinnvoll sein. Denn damit lässt sich telefonieren, ohne das Handy aus der wärmenden Innentasche der Jacke nehmen zu müssen. Im Auto sollte möglichst standardmäßig ein Ladegerät für den Zigarettenanzünder mitgeführt werden. Autofahrern empfehlen sich Fotohandys. Mit ihnen kann bei Unfällen die Situation am Ort des Geschehens dokumentiert werden.

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Internetjahr 2009: Newsportale boomen wie nie zuvor

(19.01.2010)

Online-Nachrichtenportale boomten im Jahr 2009 wie nie zuvor. Die Zahl der Besucher auf den Top20-Nachrichtenseiten im Internet lag bei über 6,5 Milliarden – 33,7 Prozent mehr als 2008.

„2009 gab es den höchsten Zuwachs von Besuchern auf Online-Nachrichtenseiten seit Beginn unserer Analysen im Jahr 2005“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. Seit 2005 hat sich die Zahl der Besuche, der so genannten Visits, mehr als verdoppelt. „Newsportale im Internet sind für viele Menschen eine wichtige Informationsquelle“, so Berg weiter. „Für Verlage kann sich die verstärkte Investition in die Online-Ausgaben ihrer Publikationen lohnen.“

Das erfolgreichste Nachrichtenportal Deutschlands ist nach wie vor Spiegel Online. 2009 verzeichnete der Marktführer insgesamt rund 1,3 Milliarden Visits – ein Plus von 21,8 Prozent. Das entspricht einem Top20-Marktanteil von 20,3 Prozent. Dicht dahinter an zweiter Stelle folgt Bild.de mit fast 1,2 Milliarden Visits und 18,3 Prozent Marktanteil. Das Springer-Medium konnte Boden gutmachen und erhöhte die Zahl seiner Visits um 58,4 Prozent.

Den größten Zuwachs aller Top20-Nachrichtenseiten verzeichnete Computerbild.de mit 71,7 Prozent auf 184 Millionen Visits. Neu in den BITKOM-Top20 sind die Nachrichtenportale N24 Online und Finanzen.net.

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New York Times bald mit Online-Bezahlschranke?

(18.01.2010)

Die New York Times steht offenbar kurz davor, ihre Website zahlungspflichtig zu machen. Dies geht aus einem Bericht des New York Magazine-Autors Gabriel Sherman hervor. Demnach soll in Zukunft die Zahl der monatlich pro Nutzer frei abrufbaren Seiten auf Nytimes.com begrenzt werden. Häufige Nutzer sollen zahlende Online-Abonnenten werden.

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CES 2010: Blättern Sie noch oder lesen Sie schon?

(11.01.2010)

Die Elektronikmesse in Las Vegas präsentiert viele Gadgets, die das mobile Lesen angenehmer machen. Ganz gleich ob Tablet, eReader, Kleinst-Notebook oder Smartphone.

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Debatte um Apps: Große Angst vor kleinem Service

(11.01.2010)

Apps auf dem Handy: Die Verlegerzunft fühlt sich von den öffentlich-rechtlichen Sendern bedroht.

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Amazon verkauft 10-Zoll-Kindle weltweit

(06.01.2010)

Der Internet-Einzelhändler Amazon.com weitet sein Angebot an Lesegeräten für elektronische Bücher aus. Der größere E-Book-Reader Kindle DX werde vom 19. Januar an weltweit verfügbar sein, teilte Amazon am heutigen Mittwoch mit. Bisher wurde das Gerät mit einer Bildschirm-Diagonale von 9,7 Zoll (24,6 cm) nur in den USA verkauft.

Weiterlesen auf Heise online.

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E-Book-Reader mit zwei Bildschirmen für die Bildung

(06.01.2010)

Das US-amerikanische Start-Up-Unternehmen Entourage präsentiert auf der CES einen ungewöhnlichen E-Book-Reader: Die linke Hälfte des Edge genannten Geräts hat ein 9,7 Zoll großes, schwarzweißes E-Ink-Display, die rechte Hälfte enthält ein farbiges LCD-Display mit 10,1 Zoll Diagonale. Auf der E-Ink-Seite dargestellte E-Books lassen sich per Stift mit Notizen, Zeichnungen oder Markierungen versehen. Das LC-Display lässt sich dagegen mit dem Finger bedienen.

Weiterlesen auf Heise online.

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Handys: Google macht Apples iPhone Konkurrenz

(06.01.2010)

Google macht ernst und greift den Hauptkonkurrenten, Apples „iPhone“, mit einem eigenen Smartphone auf dem Handy-Markt an. Der Internetriese stellte am Dienstagabend sein Mobiltelefon mit dem Namen „Nexus One“ vor.

Video-News gesehen bei der FAZ online.

Technische Details etc. nachzulesen im GoogleWatchblog.

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Twitter als Qualifikation

(05.01.2010)

Twittern, Facebook nutzen und Myspace-Seiten füllen – all das kann auf dem Arbeitsmarkt zu Pluspunkten führen – jedenfalls in bestimmten Berufen: Wer sich mit sozialen Netzwerken nicht auskennt, hat in einer Bewerbung auf eine Stelle im Marketing schlechte Karten.

Weiterlesen bei der FAZ.

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Die Digitale Dekade

(29.12.2009)

Internet und Handy haben Gesellschaft und Wirtschaft binnen zehn Jahren radikal verändert: „Die Jahre 2000 bis 2009 werden als Digitale Dekade in die Geschichtsbücher eingehen“, ist BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer überzeugt. „Viele Dinge, die heute selbstverständlich sind, gab es vor zehn Jahren bestenfalls als Idee in den Köpfen der Forscher und in den Labors der Ingenieure.“

Die Liste dieser Erfindungen ist lang – und viele wirken bereits so vertraut, als gäbe es sie schon immer: die offene Enzyklopädie Wikipedia, Foto-Handys, HDTV, iTunes und iPhone, Internet-Telefonie, Podcasts, Blogs, die Datenturbos UMTS und DSL, Online-Communitys wie Facebook, StudiVZ und Xing sowie Foto- und Video-Portale wie Flickr und Youtube. Dank Blackberry und iPhone wurden multimediale Mobiltelefone mit PC-Fähigkeiten, so genannte Smartphones, extrem populär. Breitband-Anschlüsse wie DSL sowie Pauschalpreise (Flatrates) haben die Nutzung des Internets stark beschleunigt: Die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland ist von 9,4 Millionen Ende 1999 bis auf 53 Millionen Ende 2009 gewachsen. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Mobilfunk-Anschlüsse in Deutschland von 23,5 auf 110 Millionen.

Scheer: „Die Branche hat ihre Ankündigungen aus den neunziger Jahren in der Digitalen Dekade nicht nur wahr gemacht, sie hatte auch zahlreiche positive Überraschungen parat.“ Hierzu zählt Scheer etwa den Mikroblog-Dienst Twitter. Das Internet hat auch unseren Wortschatz verändert: von googeln bis twittern, chatten bis bloggen – vor zehn Jahren gab es diese heute geläufigen Begriffe nicht. Zum Einkauf geht man heute in den Web-Shop, Überweisungen macht man per Online-Banking, einen Brief schickt man als E-Mail. Scheer: „Nach der Blase Ende der neunziger Jahre hat sich das Internet nun zum unverzichtbaren Medium entwickelt.“

„In den ersten zehn Jahren des neuen Jahrtausends ist das Internet mobil und interaktiv geworden“, resümiert Scheer. „Das sind die wichtigsten Errungenschaften, auf denen wir in den kommenden Jahren aufbauen.“ Zudem habe sich gezeigt, dass Internet-Nutzer nicht nur Konsumenten sein wollten. „Mindestens jeder zweite Surfer veröffentlicht im Web 2.0 Meinungen und Details aus seinem Leben oder hat ein Profil in einer der zahlreichen Communitys.“

55 Prozent der Deutschen können sich laut einer BITKOM-Studie ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. „Das Web ist keine virtuelle Nebenwelt mehr, es hat den Lebensstil vieler Menschen verändert“, unterstreicht BITKOM-Präsident Scheer. Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen sogar 84 Prozent, ein Leben ohne Internet sei für sie undenkbar. Beim Handy sagen dies sogar 97 Prozent der jungen Deutschen. Die Unter-30-Jährigen würden eher aufs Autofahren oder ihren aktuellen Lebenspartner verzichten als auf Internet oder Handy.

Jeder zweite Nutzer von Internet-Plattformen wie Foren und Communitys findet dort neue Freunde. Jeder sechste, der solche Plattformen nutzt, lernt über das Netz Geschäftspartner kennen – acht Prozent sogar ihren Lebenspartner. Scheer: „Das Internet ist ein soziales Medium par excellence.“ Charakteristisch für das Web sei sein breiter Nutzen in vielen Lebensbereichen, betont der BITKOM-Präsident. So berichten 61 Prozent der Internet-Nutzer, sie hätten ihre Allgemeinbildung verbessert. Jeder zweite hat durch Preisvergleiche und Web-Shopping Geld gespart.

„Die unternehmensübergreifende Verzahnung von Geschäftsprozessen ist ein wesentlicher Fortschritt, den das Internet im Business-Bereich gebracht hat“, so Prof. Scheer. Unternehmen könnten dank des Webs auch vor und nach dem Kauf einfacher mit ihren Kunden kommunizieren. Autoren und Künstlern biete das Internet immer mehr Möglichkeiten, ihre Werke direkt einem großen Publikum anzubieten. Auch in allen Industrie-Branchen sei das Internet heute ein wesentlicher Bestandteil von Fertigungsprozessen und Wertschöpfungsketten. „Immer mehr Gegenstände und Geräte werden künftig Internet-Technologie enthalten und miteinander kommunizieren“, so Scheer. „Das gilt für Wirtschaft wie Privathaushalte.“

Auch das kommende Jahrzehnt werde eine Digitale Dekade, so Scheer. „Im Mittelpunkt werden Ambient Technologies und intelligente Netze stehen. Sie werden die Art wie wir leben und arbeiten nochmals radikal verändern.“ Ambient Technologies werden IT in die Haushalte bringen, und intelligente Netze werden helfen, die großen Zukunftsherausforderungen Verkehr und Mobilität, Klimawandel und Umweltschutz sowie Gesundheitswesen und Bildung zu bewältigen.

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Hightech Update: Neu im Jahr 2010

(28.12.2009)

BITKOM: Die wichtigsten Neuerungen in den Bereichen IT, Telekommunikation und neue Medien im Überblick.

Telekommunikation

Neue Transparenz- und Schutzvorschriften beim Datenroaming: Ab März 2010 müssen Mobilfunkanbieter ihren Kunden anbieten, Roaming-Datenverbindungen im europäischen Ausland ab einem bestimmten monatlichen Betrag zu unterbrechen. Damit sollen allzu hohe Rechnungen vermieden werden. Es sind verschiedene Obergrenzen möglich, wobei auf jeden Fall ein Limit in Höhe von 50 Euro plus Mehrwertsteuer im Angebot sein muss. Ab Juli 2010 gilt diese Grenze automatisch für alle Kunden, die sich nicht für einen bestimmten Wert entschieden haben.

Preissenkungen bei Handy-Gesprächen in der EU: Im Sommer 2010 tritt die nächste Preissenkungsrunde bei Handy-Gesprächen im europäischen Ausland in Kraft. Grundlage ist die Roaming-Verordnung der EU-Kommission. Die Tarife sinken von maximal 43 Cent auf 39 Cent pro Minute für abgehende und von 19 Cent auf 15 Cent pro Minute für eingehende Anrufe (plus Mehrwertsteuer). Eine weitere Reduzierung wird im Sommer 2011 stattfinden. Der BITKOM sieht die Preisvorgaben der EU-Kommission kritisch, da den Unternehmen damit Geld entzogen wird, das für den Breitbandausbau benötigt wird.

Änderung der Preisangaben für 0180-Rufnummern: Die Preisangaben für 0180-Servicerufnummern werden transparenter und verständlicher. Nach der Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) müssen die Anbieter neben der Preisangabe für Anrufe aus dem Festnetz künftig auch den Höchstpreis für Gespräche aus dem Mobilfunknetz angeben. Die Informationen erscheinen zum Beispiel bei Gewinnspielen im Fernsehen oder in Werbematerial von Unternehmen. Die Höchstsätze für 0180-Nummern dürfen laut TKG bei Gesprächen aus dem Festnetz bei höchstens 14 Cent pro Minute oder 20 Cent pro Anruf liegen. Bei Gesprächen aus den Mobilfunknetzen dürfen die Preise maximal 42 Cent pro Minute oder 60 Cent pro Anruf betragen.

Umwelt

Einbaupflicht für intelligente Stromzähler: Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes führt zu einer Modernsierung bei der Strommessung. Ab Januar 2010 müssen in Neubauten und bei grundlegenden Renovierungen intelligente Stromzähler installiert (Smart Meter) werden. Die elektronischen Stromzähler können von den Energieversorgern tagesaktuell ausgelesen und der Verbrauch z.B. monatlich abgerechnet werden. Intelligente Stromzähler bringen jedem Einzelnen mehr Transparenz über seinen Stromverbrauch. Die Energieversorger erwarten mittelfristig eine bessere Auslastung ihrer Kraftwerkskapazitäten und der Stromnetze.

Geringerer Stromverbrauch im Standby-Betrieb: Die Vorgaben der Ökodesign-Richtlinie der EU werden verschärft. Ab 7. Januar 2010 darf der Stromverbrauch neuer Haushalts- und Bürogeräte im Bereitschaftsbetrieb (Stand-by-Modus) generell zwei Watt nicht überschreiten. Sind sie komplett ausgeschaltet, ziehen aber dennoch Strom aus der Steckdose, muss dieser Wert unter einem Watt liegen. Die Werte werden 2013 nochmals auf ein und 0,5 Watt abgesenkt.

E-Government

ELENA kommt: Am 1. Januar 2010 startet das elektronische Verfahren zur Meldung von Arbeitnehmerdaten ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis). Das ELENA-Verfahren verpflichtet die Arbeitgeber, bestimmte Daten ihrer Beschäftigten wie Gehalt sowie Arbeits- und Krankheitszeiten monatlich auf elektronischem Weg an die Zentrale Speicherstelle bei der Deutschen Rentenversicherung (ZSS) zu melden. Ziel ist es, den Meldeaufwand der Arbeitgeber zu reduzieren und die Beantragung sozialrechtlicher Leistungen wie Elterngeld, Arbeitslosengeld oder Wohngeld zu vereinfachen. Die Daten werden bei der ZSS in verschlüsselter Form gespeichert und dürfen von Behörden nur mit Einwilligung des Bürgers abgerufen werden. Die bundesweite Anwendung des Verfahrens beginnt im Jahr 2012.

Elektronischer Personalausweis startet: Ab November 2010 wird der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Der neue Ausweis ist besonders sicher. Neben einem digitalen Foto können auf freiwilliger Basis zwei Fingerabdrücke gespeichert werden. Der elektronische Personalausweis ist mit der Funktion des elektronischen Identitätsnachweises ausgerüstet. Damit können im Internet Prozesse wie Log-in, Adressverifikation und Altersnachweis wirtschaftlicher und schneller realisiert werden. Zudem können die Ausweisinhaber eine elektronische Signatur auf ihren Personalausweis laden, die im E-Government oder beim Abschluss von Verträgen eingesetzt wird.

Steuern

Entlastungen für den Mittelstand: Zum 1. Januar ändern sich mit Inkrafttreten des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes u.a. die Abschreibungsregeln für geringwertige Wirtschaftsgüter. Für kleine und mittelständische Firmen ist das vor allem beim Kauf von Geräten für die Bürokommunikation von Bedeutung. Berücksichtigt werden Gegenstände bis zu einem Netto-Anschaffungspreis von 410 Euro. Zahlt ein Unternehmer also zum Beispiel für ein Notebook oder ein Smartphone nicht mehr als 410 Euro netto, kann der Kaufpreis bereits im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden und dadurch die Steuerlast entsprechend senken.

BITKOM intern

BITKOM startet Jobbörse: Auch in der Krise bleibt der ITK-Arbeitsmarkt dynamisch. Fach- und Führungskräfte sind nach wie vor gefragt. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben aber mitunter Schwierigkeiten, bei potenziellen Bewerbern Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Jobsuchenden wiederum fehlt es an einer auf ITK-Fachkräfte spezialisierten Stellenbörse. Der BITKOM bietet daher in Kooperation mit StepStone ab 2010 einen eigenen Online-Stellenmarkt an. Weitere Informationen unter www.bitkom-service.de/stepstone.

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E-Books: Weitere Details zu “Google Editions”

(22.12.2009)

Dass Google auf seinen Buchsuche-Seiten E-Books verkaufen will, war schon seit längerem bekannt. Nun nennt Google in einem Support-Dokument für Verlage weitere Details zu den “Google Editions”.

Weiterlesen beim Börsenblatt online.

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Rückgaberecht nach Online-Shopping

(22.12.2009)

Videospiele, Handys, PCs, Flachbildfernseher oder Digitalkameras sind auch in diesem Jahr wieder beliebte Weihnachtsgeschenke. Die Preise sind im Laufe des Jahres teils stark gefallen, bei DVD-Spielern um rund 30 Prozent, bei Flachbildfernsehern und Notebooks um 17 Prozent. Das geht aus einer Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK und des BITKOM hervor. Doch was ist, wenn ein Präsent die Erwartungen nicht erfüllt?

„Wer Geschenke online kauft, kann sie in der Regel mühelos zurückgeben“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Mindestens 14 Millionen Deutsche haben laut einer Umfrage von BITKOM und Forsa in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Web bestellt. Der BITKOM erklärt, was bei einer Rückgabe zu beachten ist:

1. Frist einhalten

Ist die Ware geliefert, bleiben 14 Tage zur Rückgabe. In dieser Zeit darf der Besteller den Kaufvertrag widerrufen. Kommt die Ware aus anderen EU-Ländern, läuft die Frist mindestens eine Woche. In Deutschland müssen Händler ihre Kunden bei der Bestellung über das Widerrufsrecht informieren. Tun sie es nicht, verlängert sich die Frist. Es reicht, die Ware ohne Begründung zurückzuschicken. Ausgenommen vom Widerrufsrecht sind Musik, Videos und Software, wenn der Kunde die Datenträger schon aus der versiegelten Hülle ausgepackt hat. Weitere Ausnahmen gelten unter anderem für verderbliche Waren wie Schnittblumen.

 

2. Frankieren nicht vergessen

Die meisten Händler verlangen, dass die Rücksendung frankiert ist. Das Porto bekommt der Absender erstattet, wenn der Artikel mehr als 40 Euro gekostet hat. Ausnahme: Ist die Ware noch nicht bezahlt, kann der Kunde auf den Portokosten sitzen bleiben. Wenn der Shop nicht nur ein Wider¬rufs¬recht gewährt, sondern ein ausdrückliches „Rückgaberecht“, muss er immer die Kosten übernehmen. Tipp: Nicht am Porto sparen. Lieber ein versichertes Paket als ein unversichertes Päckchen – so lässt sich Ärger vermeiden, falls die Sendung nicht oder beschädigt beim Shop ankommt.

3. Schwere Waren abholen lassen

Einen großen Fernseher, ein Fahrrad oder Möbel muss niemand selbst zur Post tragen. Als Faustregel gilt: Was nicht als normales Paket kam, sondern mit der Spedition, kann der Käufer vom Händler abholen lassen. Tipp: Die Abholung schriftlich verlangen – am besten per Einschreiben. So gibt es kein Missverständnis, ob die Widerrufsfrist eingehalten wurde.

4. Kleingedrucktes lesen

In den Geschäftsbedingungen (AGB) der Händler steht oft mehr als die gesetzlichen Standards. So bieten einzelne Shops auch eine unfreie Rücksendung oder kostenlose Abholung an. Andere bitten um eine kurze Benachrichtigung per Mail vor der Rücksendung. Deshalb lohnt es sich, das Kleingedruckte in den Bestell-Unterlagen zu lesen – die Regelungen fallen nicht selten zum Vorteil der Kunden aus.

 

5. Alternative: Geschenke selbst im Netz anbieten

Sollte keine Rückgabe mehr möglich sein, lassen sich Geschenke auch im Internet verkaufen – etwa per Online-Auktion. Private Verkäufer müssen kein Widerrufs- oder Rückgaberecht einräumen. Nur Händler sind dazu verpflichtet. Privatpersonen können auch die gesetzliche Gewährleistung ausschließen. Es reicht der Hinweis „Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft“. Der Verkäufer darf aber keinen Mangel verschweigen oder bewusst falsche Angaben machen. Wichtig ist auch, Urheberrechte zu beachten. Wer ein Gerät anbietet, sollte keine Bilder des Herstellers kopieren, sondern selbst fotografieren.

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