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Das Krick-Firmengebäude in Eibelstadt

VDAV-Studie: Verzeichnismedien fest im Alltag der Deutschen verankert

09.02.2009, 10:27

91 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren nutzen Auskunfts- und Verzeichnismedien. Das sind 59,14 Millionen Personen.

Beliebt bei der Recherche nach gewerblichen und privaten Adressen

Verzeichnismedien haben ein sehr positives Profil und werden als seriöse Auskunftsquelle mit hohem praktischem Nutzen geschätzt: Die Befragten der VDAV-Nutzerstudie 2008 antworteten, Informationen seien vertrauenswürdig (73 Prozent), nützlich (81 Prozent), einfach (81 Prozent) und rasch (82 Prozent) zu finden. Dabei wird in etwa gleichem Maße nach gewerblichen bzw. institutionellen Adressen (77 Prozent) und nach Privatpersonen (73 Prozent) recherchiert.

Print dominiert, Online kommt voran

Die gedruckte Form ist nach wie vor beliebt. Trotz wachsender Online-Präsenz sind knapp drei von vier Bundesbürgern Nutzer der Printausgabe. 26 Prozent sind Online-Nutzer, wobei die meisten davon (62 Prozent Komplementär-Nutzer Online/Print) parallel auch in Printmedien nach Adressinformationen suchen. Der Anteil exklusiver Online-Nutzer, die auf alle anderen Kanäle verzichten, liegt bei 21 Prozent.

Mobile Endgeräte - beachtliches Potenzial für die Adressrecherche

Erstmals in 2008 wurde die Abfrage nach der Nutzung mobiler Endgeräte nach stationärer und Unterwegs-Nutzung differenziert. 16 Prozent stufen sich als Nutzer ein, das entspricht hochgerechnet ca. 10,36 Millionen Personen - ein beachtliches Potenzial. Mobile Endgeräte werden in erheblichem Umfang (10 Prozent) stationär genutzt (z. B. Laptop am Arbeitsplatz), um Adressinformationen zu erlangen. 13 Prozent, das sind 8,43 Millionen Personen, nutzen unterwegs mobile Endgeräte für die Adressauskunft.

Zielgruppe Online- und Mobil-Nutzer - jung, gebildet, einkommensstark

Ein Blick auf die Soziodemographie ist nicht überraschend: Junge, gebildete, gut verdienende Menschen liegen bei der Nutzung des Internets und mobiler Endgeräte signifikant vorne.